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... kein Haustier. Vor Jahren, als mein Vater mit seinem Chef zu einer Weltreise rund um den Erdball an die Stätten der globalen textilen Rohstoffindustrie aufbrechen wollte, wurde über einen Hund nachgedacht. Wer sollte uns Zurückgebliebene des Nachts vor Einbrechern beschützen? Mein Vater würde mehrere Wochen abwesend sein. Da erschien es sinnvoll über einen Wächter nachzudenken. Niemand in meiner Familie hatte Erfahrung mit Tieren, weder mein Vater, der zwar auf dem Land aufgewachsen war, aber während seiner Schulzeit in der nahen Stadt im Internat lebte, welches er glühend hasste, noch meine Mutter, die die Straßen und Plätze einer Großstadt zum Spielplatz hatte.
Wo soll der Hund schlafen, wo sich aufhalten tags und in der Nacht? Ich war sechs Jahre alt und wurde nicht gefragt. Tiere fand ich schön und ich hätte mir vielleicht auch ein Haustier gewünscht, aber ich hatte furchtbare Angst, besonders vor Hunden. Kaum dass ich laufen konnte wurde ich panisch wenn uns bei einem Spaziergang von weitem ein Hund ohne Begleitperson entgegen kam. Dafür hatte ich schon früh einen Kennerblick entwickelt. Und so versuchte ich immer meine Mutter oder später den Kinderwagen in dem meine Schwester kritisch den Himmel betrachtete zwischen mich und den Hund in Stellung zu bringen. Ich wanderte so lange um sie und den Wagen herum bis der Hund hinter uns verschwand. Ich glaubte, wenn ich ihn nicht mehr sehen könnte, dann würde er mich ebenfalls nicht mehr bemerken.
Nun sollte also ein Hund ins Haus. Adrett gekleidet, fast identisch mit meiner jüngeren Schwester, betraten wir eines Samstagvormittags das Tierheim. Die Hunde bellten, scharrten an den Zwingertüren und sprangen aufgeregt daran hoch. Es war ein Höllenlärm und ich hielt mir die Ohren zu. Mein Vater deutete nach einem Rundgang auf ein braunes Tier mit drahtig kurzem Fell und schlankem Körperbau. Den wollte er mitnehmen. Da sei auch ein Stück Schäferhund drin wurde versichert, und jeder weiß, ein Schäferhund hält Wacht, was er ja auch sollte.
Der Hund war froh aus dem Zwinger zu kommen und sprang freudig an meinen Eltern hoch. An mir wollte er auch, aber ich schrie vor Angst. Mein Vater nahm das Tier an die kurze Leine und meinte zu dem Tierpfleger, ich würde mich schon beruhigen und gewöhnen. So landete das Tier in unserem Wohnzimmer. Es schnüffelte überall und bellte munter jeden neuen Geruch an, wuselte durchs Zimmer und war sehr unruhig, was mich völlig verängstigte. Wie schon ...
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