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Kurzromane
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... rief er lachend, „Ich habe nicht gesagt, daß ich an all diese übersinnlichen Dinge glauben kann, ich habe nur gesagt, daß ich dir helfe und das aber auch nur, solange du mich nicht zu irgendwelchen Zauberern, Hexen oder Wahrsagern schleifst.“ Meine gute Laune war jetzt nicht mehr zu zerstören und ich war zuversichtlich das Rätsel irgendwie lösen zu können, auch ohne einen Irrenarzt zuziehen zu müssen. Alex schaute mir stirnrunzelnd hinterher, als ich aufgekratzt davonsurrte und nahm einen tiefen Schluck aus seinem Glas.
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Ich begann damit, daß ich den Dachboden des kleinen Häuschens auf den Kopf stellte, um irgendwelche Sachen von meinen „Ahnen“ zu finden. Ich hatte das Haus von meiner Mutter, wie diese es von ihrer Mutter, geerbt und es mußten eigentlich noch einige Erinnerungen und Unterlagen da sein. Das einzige, was ich aber fand, war eine kleine Schmuckschatulle und ein Bündel alter Briefe, um die ein rosa Band geschlungen war. Die Schatulle schien auf den ersten Blick leer zu sein, aber als ich genauer hinsah, entdeckte ich ein kleines Perlenarmband, das in die Nische des Futters gerutscht war. Es war ein entzückendes altes Schmuckstück, das aus hellblauen unregelmäßig geformten Naturperlen gefertigt war und aus drei umeinandergeschlungenen Reihen dieser Perlen bestand. Ich nahm Armband sowie Briefe mit ins Wohnzimmer, wo ich meinen Fund triumphierend vor Alex hinlegte, der mich mit schicksalsergebener Miene ansah und den Krimi ausschaltete, den er gerade angesehen hatte. Begeistert setzte ich mich auf seinen Schoß und hielt ihm das Perlenband vor die Nase. Bei dieser Gelegenheit sah ich, daß wieder die freche Strähne seines dunkelblonden Haares in seine Stirn hing und konnte nicht widerstehen, sie zärtlich wegzustreichen. Dies hatte zur Folge, daß er mich an sich zog und begann mich zu küssen. An diesem Abend kam ich nicht mehr dazu, die Briefe zu sortieren oder anzusehen.
Der Traummann aus der Vergangenheit
Am Dienstag der folgenden Woche hatte ich wieder ein seltsames Erlebnis. Ich war nach der Arbeit in ein kleines Kaffeehaus in der Fußgängerzone gegangen, um mich etwas zu entspannen und danach noch einkaufen zu gehen, als ich IHN sah. Er saß keine fünf Meter von ...
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©Elena Merz
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