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Kurzromane
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... der smilend. Endlich hatte sie die Sprache wiedergefunden und brachte ein zum Glück relativ normal klingendes "Hallo" heraus, dem sie hinzufügte: "D Abfuhr war net auf di gemünzt; natürlich därfsch bleiba." Nachdem sie ihren Blick von Klaus losgeeist hatte, ließ sie ihn zu Gitta wandern und das triumphierende Grinsen in deren Gesicht ließ den Entschluß in Karena reifen, sie umzubringen; allerdings erst, wenn sie herausgefunden hatte, wie sie dieses Zusammentreffen gemanaged hatte. Freundlich erkundigte sich Klaus, ob er sich jetzt zu den drei Damen setzen dürfe und wurde natürlich freundlichst darum gebeten dies zu tun. Auf Candies neugieri-gen Blick hin wurde ihr der neue Bekannte ihrer beiden Freundinnen vorgestellt und wie auch schon auf der Party verstand es Klaus die Mädchen in eine interessante Unterhaltung zu verwickeln. Karenas Be-geisterung wuchs, als er auf fast dieselben Lieder zum "Flippen" rannte wie sie. Als dann zu vorgerückter Stunde noch etwas Foxtrottmäßiges lief und Klaus sie ganz gentlemanlike zum Tanzen aufforderte, hatte er ihr Herz trotz Männerhaß so gut wie im Sack. Viel zu früh erklang das Schlußlied der Disco was bedeu-tete, daß man nur noch die Gläser leeren durfte und dann wohl oder übel das Lokal verlassen mußte. Ka-rena sah auf die Uhr; drei Uhr! wo waren nur die letzten Stunden geblieben. Sie hatte überhaupt keine Lust sich jetzt schon von Klaus zu verabschieden und ihn womöglich tage- oder wochenlang nicht mehr zu sehen. Da kam ihr unvermittelt Candi zur Hilfe indem sie sagte: "Heut isch so a schöna laua Nacht, wolla mr no a bißle zu mir in Garta sitza?" Candi war, obwohl erst 19 Jahre alt, bereits verheiratet und lebte mit ihrem Mann Paul in einem kleinen Haus mit großem Garten, der sich zum Partymachen und Grillen natürlich anbot. Wie bestellt stand plötzlich auch Rolli auf der Matte, der Ohren wie ein Luchs haben musste, und wollte sich den Vieren anschließen. Da Paul aber Rolli sowieso schon auf dem Kieker hatte, sagte ihm Candi wo der Maurer das Loch gelassen hatte und mit einem sehr traurigen Dackelblick auf Candis Gesicht mit der frechen Stupsnase trollte er sich Richtung Ausgang. Karena, Gitta, Candi und Klaus überquerten den Parkplatz und als Klaus vor seinem Wagen stehen blieb sahen sich die drei Mädchen ungläubig an denn - es war ein Ford Capri. Karena grinste in sich hinein; anscheinend hatten sie und Klaus noch mehr Gemeinsamkeiten als sie gedacht hatte.
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In Candies Garten stand unter einem ...
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©Lenni
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