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Roman
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... Zeit Lenas sämtliche Zweifel vergessen und sie glaubte sich ihrer Gefühle zu Retenu ganz sicher zu sein. Spontan blieb sie stehen, drehte sich zu Retenu um, legte ihre Hände auf seine Schultern und hauchte ihm einen Kuß auf die Wange. Mit rätselhaftem Blick schauten seine nachtdunklen Augen auf sie herab. Seine Hände hoben sich, ruhten leicht auf ihrer Taille, er neigte seinen Kopf ein wenig und sein langes Haar wehte in einer leichten Brise. Fast schien es, als ob er sie küssen wollte. Er blieb jedoch nur ganz ruhig stehen und sah weiter intensiv in ihre Augen, als ob er irgendetwas in ihrer Tiefe suchen würde. Nach einer Weile, die Lena wie eine kleine Ewigkeit vorkam, ließ er mit einem leichten Kopfschütteln seine Hände von ihrer Taille gleiten und ergriff wieder ihre Hand um den Weg fortzusetzen. Verwirrt und wieder leicht enttäuscht folgte ihm Lena.
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Der ganze aufregende Ausflug und die vorhergegangenen Stunden der Anreise forderten ihren Tribut und auf der Heimfahrt zum Hotel schlief Lena wie eine kleines Kind, den Kopf an Retenus Schulter gelehnt, ein. Mit warmem Blick betrachtete der dunkelhaarige Mann den rotgoldenen Scheitel und strich mit sanften Fingern über das weiche Haar. Vor dem Hotel, stieg er aus, beugte sich zurück zum Wagen, und hob Lena auf seine Arme, als ob sie überhaupt nichts wöge. Als er mit seiner angenehmen Last ihr Hotelzimmer erreichte, legte er sie auf das breite Bett, zog ihr die kurze Jacke aus, und verließ mit einem bedauernden Blick zurück auf die schlafende Gestalt den Raum. Leise fiel die Tür hinter ihm ins Schloß.
Der Detektiv
Kai saß auf einem wackligen Stuhl vor einem zerkratzten Schreibtisch in einem schmuddeligen Büro und kam sich vor, wie in einem drittklassigen englischen Krimi. Hätte er nicht von allen Seiten nur das Beste über den Inhaber dieser Räumlichkeiten gehört, einen exzentrischen- aber exzellenten Privatdetektiv, wäre er wohl wortlos wieder verschwunden. Eine Tür im Hintergrund des Raumes öffnete sich und ein untersetzter kahlköpfiger Mann kam auf Kai zu. Kai fühlte sich sofort an "Kojak" aus dem Fernsehen erinnert, als der Detektiv mit einem breiten Lächeln eine leichte Verbeugung andeutete und ihm die Hand reichte: "Kuna, mein Name. Wie kann ich Ihnen helfen?" Innerhalb kürzester Zeit hatte der Mann Kais sämtliche Zweifel an seiner Person zerstreut. Er machte einen äußerst kompetenten und ...
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©Elena Merz
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