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Trojanische Gepflogenheiten

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Trojanische Gepflogenheiten
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Kapitel 3
Kapitel 4
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... sagte ich. ?Sie war gar nicht tot nach Tacklefords Angriff!?
?Doch, das war sie.?, antwortete er lächelnd. ?Klinisch war sie tot. Aber mein Freund Morris hier hat sie zurückgeholt! Extra für mich! Damit ich sie noch einmal töten konnte!?
?Aber? warum? Nur weil sie Sie abblitzen ließ??
Seine Mimik verfinsterte sich, seine Züge waren nun fast unansehnlich verzerrt.
?Ich hab mir schon viel zu viel von Weibern gefallen lassen.?, zischte er. ?Ich war höflich zu ihr, zuvorkommend, hab ihr sogar verdammte rote Rosen an ihr Quartier gebracht! Aber sie hat mich nur ausgelacht, die dreckige Schlampe! Glaubte, sie sei was Besseres als ich! Aber das hab ich ihr ausgetrieben! O ja, sie hatte es verdient! Und jederzeit würde ich sie wieder töten - so wie ich dich jetzt töten muss, schöne Kayla. Um dich ist es übrigens wirklich schade.?
?Lass das doch, Blake.?, sprach nun wieder der andere. ?Das muss doch nicht sein...!?
Dann gellte ein Schuss im Raum auf. Jericho blickte verwirrt nach unten. Auf seiner Brust weitete sich ein roter Fleck auf seiner weißen Uniform aus. Er verdrehte die Augen, fiel auf die Knie und schlug schließlich vorwärts mit dem Gesicht auf dem Boden auf. Unter dem Türbogen, durch den auch ich herein gekommen war, stand Chief Winston, seine Pistole in der rechten Hand. Er blickte ruhig auf seinen toten Stellvertreter am Boden, dann zu dem Doktor: ?Sie haben eine Menge Verwaltungskram vor sich, Bourke!?
?Wie viel haben Sie gehört??, fragte ich und war durch sein plötzliches Auftauchen sehr erleichtert. ?Haben Sie alles hören können??
?Genug.?, antwortete Winston schlicht.
?Gut. Aber dann hätten Sie aber doch auch früher eingreifen können? und ihn nicht gleich töten müssen?!?, ich wunderte mich ein wenig über Winstons Gelassenheit.
?Ich habe Ihnen gerade Ihr Leben gerettet; auch noch meckern??, äußerte er beiläufig und trat etwas näher.
?Ich bin Ihnen sehr dankbar.?, sagte ich. ?Aber immerhin? haben Sie gerade Ihren Stellvertreter erschossen!?
?Ich konnte ihn ohnehin nie leiden. Er war von Anfang an auf meinen Job scharf.?
Soeben einen Menschen getötet zu haben, schien ihm nicht viel auszumachen.
?Nehmen Sie diesen Weißkittel fest!?, forderte ich und deutete auf Bourke. ?Er hat Jericho geholfen! Verhaften Sie ihn!?
?Ein andermal vielleicht.?, erwiderte Winston und steckte seine Waffe in den Halfter zurück. Ich kapierte nicht recht, was hier vorging.
?Was soll das denn jetzt??, rief ich. ?Der  ...
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©Thomas Neumeier
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