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Trojanische Gepflogenheiten

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Kurzromane

 
Trojanische Gepflogenheiten
Kapitel 2
Kapitel 3
Kapitel 4
Kapitel 5
Kapitel 6
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86 % gelesen
 
 
... allein gebühren, Kayla, müssen Sie ganz einfach dabei sein!?
?Ein Café? Ja, warum eigentlich nicht.?, erwiderte ich.
?Gut! Dann kommen Sie! Sie haben den Fall sozusagen alleine gelöst! Ihnen verdanken wir die rechtzeitige Aufklärung dieses Mordes! Das war gute Arbeit, Kayla, und das werde ich prägnant und ausführlich in meinem Bericht vermerken.?
?Danke! Ich habe nur meinen Job getan.?, entgegnete ich gelassen gleichgültig. Doch in Wahrheit gingen mir seine Worte runter wie Öl.
?Danken Sie Ihrem Scharfsinn und Ihrem Instinkt! Und nun kommen Sie!?
Wir machten uns auf den Weg.
?Was ich auch noch sagen wollte, Kayla, mir ist nicht entgangen, dass es Ihnen etwas unangenehm war, als Vanessa und ich erfuhren? nun ja? wegen dieser Rolle damals?!?
?Ich hatte meine Gründe, beinahe diese Rolle zu spielen!?, konterte ich sofort.
?Davon bin ich überzeugt! Aber was ich eigentlich sagen wollte, Kayla, was auch immer früher gewesen sein mag, es ändert nichts an dem, was Sie JETZT sind! Nämlich eine hervorragende Detektivin. Also denken Sie sich nichts weiter dabei.?
Das zu hören tat mir verdammt wohl, und der anschließende Kaffee mundete mir ganz besonders gut.


Kapitel 6


Unser Rückflug ging erst um 19:00 Uhr. Bis dahin war noch genügend Zeit, um ausführlich mit Lucia zu plaudern, und ich wollte zudem mal sehen, ob der smarte Second-Chief Jericho wohl Zeit hätte, nun seinen erwähnten Kaffee mit mir zu trinken. Zwar hatte ich kürzlich erst eine große Schale getrunken, aber an Kaffee konnte ich nie genug kriegen. Ich spazierte also in Sektion 1/8 mitten in die Kommandozentrale hinein und erkundigte mich, wo er denn zu finden wäre. Mit der Plakette, die uns Chief Winston am Tag unserer Ankunft überreicht hatte, kam ich problemlos überall hin. In der Flugkontrolle über dem Landedeck verwies man mich nach Sektion 1/9, wo Jericho sein Büro hatte. Ich marschierte einen umständlich weiten Weg zu einer Treppe, die auf Ebene 9 hinabführte. Das große Flugfeld, das zwischen Ebene 8 und 9 hindurch verlief, hatte ich damit umgangen. Bald stieß ich auch schon auf Jerichos Büro, aber leider hielt er sich dort nicht auf. Eine nicht uniformierte Mitarbeiterin meinte, ich sollte es mal bei Doktor Bourke versuchen. Also stieg ich zwei weitere Ebenen hinab. Hier sah alles sehr steril aus: Weiße Wände, weiße oder silberne Türen - und alle waren verschlossen. In den Korridoren begegnete mir keine Menschenseele. Auch meine Schritte hallten kaum wieder auf  ...
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©Thomas Neumeier
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