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Trojanische Gepflogenheiten

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Kurzromane

 
Trojanische Gepflogenheiten
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Kapitel 3
Kapitel 4
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... Sie das Opfer gekannt haben.?
?Mir war klar, dass Sie davon erfahren würden?!?, lächelte er und fuhr mit den Fingern seiner linken Hand durch sein glattes Haar. ?'Gekannt' ist leider übertrieben, aber ich hätte sie ganz gerne kennen gelernt. Leider beruhte dieser Wunsch nicht auf Gegenseitigkeit.?
Er hatte strahlend blaue Augen und in seiner Stimme lag etwas Vertrautes, daher fiel es mir wohl auch leicht, mit ihm ganz ungezwungen zu plaudern: ?Stehen Sie auf ihren Typ Frau? Ich meine, den harten, ungehobelten und dominierenden Typ??
?Hart, ungehobelt und dominierend? Ha! Nein, eher nicht, aber ich mochte ihre Arbeit - und sie sah gut aus! Tja, wirklich schade um sie.?
?Wie oft haben Sie es denn bei ihr versucht??
?Hm? sind das nun rein berufliche Fragen oder sind Sie etwa neugierig, Miss McLeod??
?Ersteres natürlich - und nennen Sie mich Kayla! Aus Ihren Antworten erschließe ich dann, ob Sie in sie vernarrt waren und deswegen vielleicht als 'gedemütigter Macho' zum Mörder geworden sein könnten - oder eben nicht!?, ich ließ ein kurzes Grinsen folgen.
?Verstehe, verstehe?!?, erwiderte er, presste die Lippen zusammen und nickte zustimmend. ?Zweimal habe ich ihr nach einer Show meine Aufwartung gemacht. Leider ohne Erfolg. Da habe ich es schließlich bleiben lassen. Man hat ja auch seinen Stolz, nicht wahr??
Er zwinkerte und seine Augen leuchteten für einen Moment. ?Nun, Kayla, mein Magen knurrt schon, ich sehe jetzt besser zu, dass ich in die Kantine komme! Was meinen Sie, wenn Sie den Fall gelöst haben, könnten wir mal gemütlich einen Kaffee trinken gehen??
?Klingt gut!?, entgegnete ich. ?Ich werde es Ihnen sagen, wenn es so weit ist!?
Dann setzten wir beide unseren Weg fort. Ein ganz passabler Kerl, wie ich fand.
Ich zog mich in mein Quartier zurück und schlug meinen MA (Mobile-Assistent) auf, um noch etwas im Netz zu recherchieren. Da ich sechs Monate zuvor selbst beinahe in einem Julius Alamout-Stück mitgewirkt hätte, wollte ich mich ein wenig über diese Werke erkundigen. Viel konnte ich nicht finden, aber es war mir genug. Julius Alamout - exzentrischer Poet oder dreister Plagiator?, das klang schon mal ganz interessant. O´Brian´s Bar hatte das Stück geheißen, für das ich damals vorgesprochen hatte. Ich wollte mich über dessen wahren Inhalt informieren, da doch eine der Schauspielerinnen angedeutet hatte, Terry hätte diese Stücke sehr frei interpretiert. Leider fand ich darüber nichts, aber ich erfuhr, dass Julius Alamout nur ein Künstlername war. Sein richtiger Name war Allan Tackleford. Tja,  ...
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©Thomas Neumeier
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