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Trojanische Gepflogenheiten

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Kurzromane

 
Trojanische Gepflogenheiten
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Kapitel 3
Kapitel 4
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... am Leben.?, meinte Dunn und starrte ihr nun lächelnd aber irgendwo auch provozierend ins Gesicht. ?Man will ihn da und dort noch gesehen haben, sowohl auf der Erde als auch in den Kolonien. Anderswo heißt es auch, er hätte sich mit den Überresten der Marsrebellen zusammengetan. Und eine andere Version lautet, der Mars hätte ihm und seinen Leuten inoffiziell Asyl gewährt.?
?Gerüchte wird es geben, solange es Menschen gibt.?, entgegnete Vanessa. ?Ich glaube nicht, dass er Tasmanien überlebt hat und von der Erde fliehen konnte. Ich las auch mal in so einem Revolverblatt, dass er noch leben soll und jetzt eine Art Untergrundkrieg gegen alles und jeden führt. Die Menschen lieben eben solche Geschichten!?
Ich hielt mich raus, weil ich es besser wusste. Verglichen mit General O´Neill und seinem Stab war ich glimpflich davon gekommen; denn ich hatte nur meine Anstellung bei der ESA verloren, das war alles. Tja, so war das. Alles an Troja 2 erinnerte mich immer wieder an die damaligen Zeiten. Heute war die Station viel prächtiger und sauberer als damals, aber sie hatte den alten Charme verloren, diesen Flair des guten Willens, eine bessere und friedliche Zukunft schaffen zu wollen.
Nach dem Essen suchten wir Lucia in ihrem Quartier auf. Vanessa wollte unbedingt die Befragung durchführen. So saßen wir alle vier auf der Couch und Vanessa stellte ihre Fragen. Sie stellte sie direkt und ohne ein Blatt vor den Mund zu nehmen. Mir war es richtig unangenehm, dass sie meiner Freundin in meiner Gegenwart all die Fragen so ungeschliffen auf den Tisch knallte. Lucia war das Verhör sichtlich unbequem, aber Vanessa schien ihre Freude daran zu haben, eine berühmte Persönlichkeit mit bohrenden Fragen foltern zu dürfen.
?Okay! Ich fasse also noch mal kurz zusammen:?, sprach sie kühl. ?Das Opfer kam nicht zu Ihnen, um sie für 'Der blaue Zirkel' anzuwerben, sondern um mit Ihnen zu schlafen. Sie wiesen sie zurück, sie ging, und hielt sich damit keine fünf Minuten in Ihrem Quartier auf. Wo sie dann hin wollte, wissen Sie nicht, Sie haben weitergeschlafen. Habe ich was ausgelassen, Miss LaBar??
?Nein. So hat es sich abgespielt.?, antwortete Lucia.
?Nun gut, Miss LaBar?! Ich muss Sie bitten, sich für uns zur Verfügung zu halten. Vielleicht haben wir später noch Fragen an Sie. Und von der Verdächtigenliste können wir Sie auch noch nicht streichen! Eins noch, Miss LaBar??, sie zögerte kurz, ?könnte ich wohl ein Autogramm haben??
Auch das war typisch  ...
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©Thomas Neumeier
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