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Showtime

Roman

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Kapitel 1
Kapitel 2
Kapitel 3
Kapitel 4
Kapitel 5
Kapitel 6
Kapitel 7
Kapitel 8
Kapitel 9
Kapitel 10
Kapitel 11
Kapitel 12
Kapitel 13
Kapitel 14
Kapitel 15
Kapitel 16
Kapitel 17
Kapitel 18
Kapitel 19
Kapitel 20
... ...? stie├č er hervor. Mit diesen Worten wandte er sich ab und verlie├č fluchtartig den Raum.

Sam h├Ârte die Eingangst├╝r laut knallen. Sie sah Anita verst├Ąndnislos an. Diese begann, das Geschirr zusammen zu r├Ąumen. Sam sprach sie vorsichtig an. ?Anita??
?Der kriegt sich schon wieder ein.? Anita trug das Geschirr zur Sp├╝le und begann mit lautem Get├Âse, die Essenreste in den M├╝llschlucker zu schieben. ?Geh ein wenig spazieren Sam.?
Sam starrte auf Anitas abweisenden R├╝cken. Sie verlie├č das Haus und wandte sich nach rechts. Vielleicht w├╝rde ihr ein Spaziergang zum See ganz gut tun. Sam war froh, die feindliche Atmosph├Ąre hinter sich zu lassen. Gl├╝cklich ├╝ber ihre bitter erkaufte Freiheit in dieser wundervollen Umgebung, schritt sie kraftvoll aus.
Sicher nur eine Meinungsverschiedenheit zwischen den beiden. Kein Wunder, bei dem, was ihre heile Familienwelt zerst├Ârt hatte. Sam kannte sich mit Beziehungen und deren Krisen nicht besonders gut aus. Zum ersten Mal war sie froh, dass sie alleine war und auf niemanden R├╝cksicht nehmen musste.
Nach ca. 10 Minuten erreichte Sam das Seeufer. Sie zog die albernen Ballerinas aus, lie├č sich auf einem sandigen Vorsprung nieder und hielt die nackten F├╝├če in das k├╝hle Wasser. Sie streckte ihr Gesicht den warmen Strahlen der Mittagssonne entgegen.
Wenn Miguel und Anita abreisten, um die Kinder zu holen, w├╝rde sie sich unauff├Ąllig aus dem Staub machen. Sie wollte die beiden nicht unn├Âtig mit ihrer Anwesenheit belasten. Mit Sam vor Augen, w├╝rden sie die grausamen Erlebnisse ihrer Kinder nie vergessen k├Ânnen. Sie waren quitt. Sam hatte Miguels Bruder get├Âtet und im Gegenzug hatten sie Sam zur Flucht verholfen. Ein sauberer Schnitt w├╝rde allen Beteiligten gut tun. Au├čerdem musste Sam sich um die Erf├╝llung ihres Schwures k├╝mmern.

Sam blinzelte ├Ąrgerlich, als sie sp├╝rte, wie sich ein Schatten vor die Sonne schob. Eben waren doch gar keine Wolken am Himmel gewesen.
Miguel stand neben ihr und sah ernst auf sie herab.
?Tut mir leid, dass ich euren Streit miterlebt habe.? stotterte Sam verlegen.
Miguel seufzte und setzte sich neben Sam. ?So geht das schon seit acht Monaten.? Er verschr├Ąnkte die Beine und lie├č den Kopf h├Ąngen. ?Sie achtet peinlich darauf, dass die Kinder nicht mit mir alleine in einem Zimmer sind. Sie erfindet fadenscheinige Ausreden, damit ich die Kinder nicht zu Bett bringen kann.? Er seufzte. ?Sie denkt tats├Ąchlich, ich k├Ânnte wie mein Bruder ...? stockend hielt  ...
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(c) by www.ebooks4free.glory-domains.de   -   Inhalt erstellt am: 07. 09. 2007
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