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Showtime

Roman

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Kapitel 1
Kapitel 2
Kapitel 3
Kapitel 4
Kapitel 5
Kapitel 6
Kapitel 7
Kapitel 8
Kapitel 9
Kapitel 10
Kapitel 11
Kapitel 12
Kapitel 13
Kapitel 14
Kapitel 15
Kapitel 16
Kapitel 17
Kapitel 18
Kapitel 19
Kapitel 20
... zuckte zusammen, als Anita ihre Hand mit sanftem Druck von der Arbeitsplatte l├Âste.
?Kommen Sie, meine Liebe. Ich habe ihnen ein warmes Bad eingelassen. Einige Kleider aus meinen j├╝ngeren Tagen liegen f├╝r Sie auf der W├Ąschekommode bereit. Sie sind zwar nicht topmodern, daf├╝r aber sauber und ...? Anita musterte Sam's graue und zerrissene Gef├Ąngniskluft. ?... weniger auff├Ąllig.?

Sam stand unschl├╝ssig vor der mit warmem Wasser und duftendem Schaum gef├╝llten Wanne. Wie lange war ihr letztes Bad her? Sie konnte sich nicht daran erinnern.
Hastig entledigte sich Sam ihrer schmutzigen Sachen und lie├č sich vorsichtig in das Schaumbad gleiten. Wohlige W├Ąrme umsp├╝lte ihren K├Ârper. Sam lehnte sich zur├╝ck, schloss die Augen und versuchte, ihre Muskeln zu entspannen. Doch sobald sie die Lider schloss, sah sie Bilder wie Blitzlichtgewitter aus den Tiefen ihres Verstandes hochschnellen. Miguels Bruder auf dem Stuhl, in einer Lache seines eigenen Blutes, Lapuentes K├Ârper zwischen den Gitterst├Ąben, die nackte Li, schaukelnd auf dem Fu├čboden, Brutus schreckgeweitetes Gesicht, als sie ihm in die Brust schoss.
Sam griff das lindgr├╝ne St├╝ck Seife vom Badewannenrand und begann ihre Haut immer fester damit zu bearbeiten. Erst als ihre Haut von den Scheuerbewegungen stark ger├Âtet war, schlug sie die H├Ąnde vors Gesicht und begann bitterlich zu weinen.


Sam riss die Ledermappe von ihrem Podest und klemmte sie sich unter den Arm. Wie viel Zeit war vergangen, seit sie an den Stuhl gefesselt in Summersby's Keller erwacht war? F├╝nf oder sechs Stunden, vielleicht noch mehr? Sam hatte jegliches Zeitgef├╝hl verloren. Die Stunden in diesen schrecklichen R├Ąumen kamen ihr vor, wie eine Ewigkeit.
Sam eilte durch den purpurnen Vorhang, vorbei an der grausigen Wanne mit ihrem bemitleidenswerten Inhalt und zw├Ąngte sich an dem zerst├Ârten T├╝rrahmen vorbei in den Raum, in dem sie erwacht war.
Der Fu├čboden vor den Schr├Ąnken war ├╝bers├Ąt mit den Dingen, die Sam aus den Unterschr├Ąnken und Schubladen geschleudert hatte. Sie presste die schwarze Mappe an ihre Brust. So schnell w├╝rde sie das Ding nicht aus der Hand legen. Immerhin k├Ânnte dies ihre Fahrkarte aus Summersby's Gefangenschaft sein. Sam's Augen glitten ├╝ber das Durcheinander. Keine Axt, kein Beil. Logisch, sonst h├Ątte sie den T├╝rrahmen nicht mit dem Sch├Ądel├Âffner bearbeiten m├╝ssen. Doch der lag funktionsunf├Ąhig irgendwo bei der T├╝r. Sam's Blick fiel auf den Infusionsst├Ąnder, mit dem  ...
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(c) by www.ebooks4free.glory-domains.de   -   Inhalt erstellt am: 07. 09. 2007
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