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Showtime

Roman

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Kapitel 1
Kapitel 2
Kapitel 3
Kapitel 4
Kapitel 5
Kapitel 6
Kapitel 7
Kapitel 8
Kapitel 9
Kapitel 10
Kapitel 11
Kapitel 12
Kapitel 13
Kapitel 14
Kapitel 15
Kapitel 16
Kapitel 17
Kapitel 18
Kapitel 19
Kapitel 20
... Lokals zu ihr her├╝berwehte und wie sich damals die blonden H├Ąrchen ihrer Unterarme warnend aufstellten.
Jessica hielt die T├╝re immer verschlossen, wenn sie alleine war. Sam hatte ihr das vehement eingesch├Ąrft und die Kleine, die f├╝r ihr junges Leben so viele schlechte Erfahrungen gemacht hatte, dass es f├╝r mehr als zwei Wiedergeburten reichen sollte, hielt sich immer gewissenhaft daran.
Sam ging z├Âgernd auf die T├╝r zu. Vorsichtig setzte sie den Fu├č auf die knarrenden Holzdielen der Veranda. Tief in ihrem Inneren meldete sich ihr Instinkt und schrie ihr zu ?Lauf weg, verpiss dich.?
Wie in Trance stellte sie die Hotdogs und die Coke auf der Veranda ab und ├Âffnete die T├╝r, nur so weit, dass sie leise in das Innere der Laube schl├╝pfen konnte. Mit einer geschmeidigen Bewegung griff sie den metallenen Baseballschl├Ąger, der direkt neben der T├╝re griffbereit an der Wand lehnte. Als sich ihre linke Hand um das kalte Metall schloss und sie das beruhigende Gewicht des Schl├Ągers sp├╝rte, nahm sie gleichzeitig die stickige Luft im Inneren wahr - sie sog die Luft tief ein. Ihre Nasenfl├╝gel bebten, wie bei einem aufgeregten Rennpferd kurz vor dem Start. Sie roch das leichte Kupferaroma von Blut und den viel st├Ąrkeren Ammoniakgeruch m├Ąnnlichen Samens. Wieder schrie alles in ihr, nicht den n├Ąchsten Schritt zu tun. Mit einem weiteren Schritt w├╝rde sie freie Sicht auf das rostige, alte Bett bekommen. Sie hatte den linken Fu├č zum n├Ąchsten Schritt erhoben, als sie eine rauhe, m├Ąnnliche Fl├╝sterstimme erstarren lie├č. Die Worte erreichten ihre Ohren, aber ihr Gehirn weigerte sich, deren Bedeutung zu erfassen.
?Kleine Prinzessin, nie hat mir ein Mensch so viel Vergn├╝gen bereitet wie du. Als Dank werde ich dich in meinem Saft ertr├Ąnken. Schade, dass du es nicht mehr merken wirst. Aber du bist noch warm, und so eng ...?
Die Stimme erstarb in einem tiefen Seufzer. Sam trat wie mechanisch in die Mitte des Raumes. Sie sp├╝rte, wie ihr kalter Schwei├č in langsamen Rinnsalen ├╝ber den R├╝cken floss. Der Anblick, der sich ihr bot, brannte sich unausl├Âschlich in ihr Ged├Ąchtnis. Sie kam sich vor, wie in einem schlechten Film.

Mit dem R├╝cken zu ihr stand ein fetter Mann mit heruntergelassenen Hosen. Seine schwabbeligen Hinterbacken zuckten. Er stand breitbeinig vor dem Fu├čende des Bettes und versperrte ihr die Sicht auf das, was vor ihm lag.
Sie trat zwei Schritte zur Seite und sah Jessica. Ihre geliebte Jessica, f├╝r die sie sich verantwortlich  ...
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(c) by www.ebooks4free.glory-domains.de   -   Inhalt erstellt am: 07. 09. 2007
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