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Showtime

Roman

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Kapitel 1
Kapitel 2
Kapitel 3
Kapitel 4
Kapitel 5
Kapitel 6
Kapitel 7
Kapitel 8
Kapitel 9
Kapitel 10
Kapitel 11
Kapitel 12
Kapitel 13
Kapitel 14
Kapitel 15
Kapitel 16
Kapitel 17
Kapitel 18
Kapitel 19
Kapitel 20
... lukratives Gesch├Ąft gewittert und Sam (ohne ihr Wissen) f├╝r viel Geld an Jo verkauft. Doch davon ahnte Sam nichts. In der Hoffnung, f├╝r sich und Jessica eine Bleibe gefunden zu haben, und mit der Aussicht auf ein festes, gutes Einkommen, sagte Sam zu.


Der beschissene Kabelbinder lie├č sich immer noch nicht durchtrennen, voller Ungeduld f├╝hrte Sam heftigere Auf- und Abw├Ąrtsbewegungen durch und schnitt sich schmerzhaft in den Ballen des rechten Daumens. Sie fluchte und war versucht, das Skalpell auf den Boden zu pfeffern. Verzweiflung schlich sich dunkel in ihren Verstand. Sie ermahnte sich erneut zur Ruhe, atmete tief ein und stie├č die Luft langsam aus. Sie durfte sich nicht von Verzweiflung ├╝berfluten lassen und versagen - versagen, wie sie es bei Jessica getan hatte. Wieder brachte sie die Kabelbinder auf Spannung und f├╝hrte das Skalpell in kurzen gleichm├Ą├čigen Bewegungen rauf und runter. Im gleichm├Ą├čigen Klang des leisen Ritschratschs glitten Sams Gedanken wieder in ihre Vergangenheit. Bei dem Gedanken an Jessica schossen ihr hei├če Tr├Ąnen in die Augen. H├Ątte sie damals geahnt, dass ihre Entscheidung f├╝r Mexiko solch tragische Ausma├če annehmen w├╝rde, h├Ątte sie Smittis Angebot abgelehnt und sie w├Ąre heute nicht in dieser beschissenen Situation und ... und Jessica w├╝rde noch leben. Die Bilder aus ihrer Vergangenheit standen gestochen scharf vor ihrem inneren Auge. Sie war damals 23 Jahre jung.


Kapitel 2



Ihre Ankunft in Mexiko, in der sch├Ąbigen Gartenlaube. Doch diese Gartenlaube repr├Ąsentierte ihr erstes richtiges Zuhause. Sie hatte mit Jessica die Bude so sauber geschrubbt, dass man vom Fu├čboden essen konnte. Sie waren wie junge Hunde durch ihre eigenen 20 qm getollt und ersch├Âpft lachend auf die durchgelegene Matratze des Doppelbettes gefallen. Die rostigen Scharniere hatten kreischend protestiert und Jessica hatte immer behauptet, diese Antiquit├Ąt w├╝rde ihnen irgendwann unter dem Hintern zusammenbrechen.
Doch die Kleine sollte sich irren, dieses verdammte Bett hielt in einer ganz bestimmten Nacht unsagbaren Belastungen Stand. Und am Ende war ihre Zuflucht entweiht und der Boden blutgetr├Ąnkt.

Sie erinnerte sich, als ob es gestern gewesen w├Ąre. Sie kam gut gelaunt aus Jos Lokal mit zwei Hotdogs und einer Flasche Coke unter dem Arm, als sie von Weitem sah, dass die T├╝r ihrer Laube offen stand.
Sam f├╝hlte den warmen Wind dieser Nacht auf ihrer Haut, sie roch den Essengeruch, der durch den Au├čenl├╝fter von Jos  ...
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(c) by www.ebooks4free.glory-domains.de   -   Inhalt erstellt am: 07. 09. 2007
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