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Showtime

Roman

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Kapitel 1
Kapitel 2
Kapitel 3
Kapitel 4
Kapitel 5
Kapitel 6
Kapitel 7
Kapitel 8
Kapitel 9
Kapitel 10
Kapitel 11
Kapitel 12
Kapitel 13
Kapitel 14
Kapitel 15
Kapitel 16
Kapitel 17
Kapitel 18
Kapitel 19
Kapitel 20
... Ihren Worten, die sie Jessica zugefl√ľstert hatte, endlich Taten folgen zu lassen. Es war wie ein innerer Zwang, eine perverse Obsession.
Sam hoffte, sich durch das Abschlachten m√∂glichst vieler Kindersch√§nder Vergebung zu erkaufen. Ihr pers√∂nliches Ticket zur√ľck auf die helle Seite des Lebens. Immer h√§ufiger vermutete Sam, dass es ihr Schicksal war, dass Gut und B√∂se um sie stritten. Beide Seiten nicht sicher, wohin dieses Spiel Sam f√ľhren w√ľrde. Menschen auf ihrem Weg waren Mittel zum Zweck.
K√∂rperlich hatte sie es genossen, mit Brutus zusammen zu sein, ansonsten war er ihr gleichg√ľltig. Ihr Vorhaben, ihn zu t√∂ten, hatte Sam nicht g√§nzlich aufgegeben. Auch er war Mittel zum Zweck - zu lange hatte er Lapuente und seine Taten geduldet, zu oft Sam als Spielball f√ľr seinen eigenen Vorteil benutzt. Seine Beweggr√ľnde lagen f√ľr sie immer noch im Dunkeln. Leise fl√ľsterte Sam's Verstand unangenehme Dinge. ?Du musst ihn t√∂ten, um ihn verlassen zu k√∂nnen.? Das war krank, aber Sam erkannte durchaus einen Funken Wahrheit darin. Die Vorstellung, dass er sie einfach gehen lassen w√ľrde, mit dem Wissen um seine rolle im Mord an Lapuente war unwarscheinlich. Sie drehte sich mit dem Gesicht zur Wand und strich √ľber die Kerben in der Oberfl√§che. ?Showtime?

Sam stand abseits der schlotternden Frauen und versuchte, nicht ständig auf die obere Galerie zu starren. Dort stand Lapuente und nahm die letzten Einstellungen an seiner Kamera vor. Immer wieder fuhr er sich nervös mit den Fingern durch sein pomadiges Haar und wischte sich die öligen Handflächen an der Brust ab. Er wirkte so aufgeregt wie ein Bräutigam kurz vor der Hochzeitsnacht.
Sam blickte kalt in die umwölkten Augen der jungen Asiatin, die inmitten der Frauengruppe stand und langsam auf ihren Beinen hin und her schwankte. Li war völlig zugedröhnt. Sie war klein und zierlich und wirkte knabenhaft. Ihr lackschwarzer Pagenkopf schimmerte am Scheitel fast bläulich.
Viele der Männer geiferten in Li's Richtung. Zufrieden erkannte Sam, dass ihr Li heute die Show stahl und sie so den Überraschungsmoment auf ihrer Seite hatte.
Sam f√ľhlte sich unbehaglich in ihrem blutroten String. Sie hatte darauf bestanden, vollst√§ndig bekleidet zu bleiben, aber Brutus hatte ihr unverwandt den String entgegengestreckt. ?Keine unn√∂tige Aufmerksamkeit erregen? lautete seine Devise. Sam hasste es, nackt zu k√§mpfen, sie kam sich schutzlos vor und hatte Angst, nicht den richtigen Rhythmus bei den  ...
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(c) by www.ebooks4free.glory-domains.de   -   Inhalt erstellt am: 07. 09. 2007
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