Druckansicht: drucken - zurück

Showtime

Roman

URL: https://www.ebooks4free.glory-domains.de/Showtime_13-78.htm
Kapitel 1
Kapitel 2
Kapitel 3
Kapitel 4
Kapitel 5
Kapitel 6
Kapitel 7
Kapitel 8
Kapitel 9
Kapitel 10
Kapitel 11
Kapitel 12
Kapitel 13
Kapitel 14
Kapitel 15
Kapitel 16
Kapitel 17
Kapitel 18
Kapitel 19
Kapitel 20
... seinen Panzer der Beherrschtheit zum Bersten gebracht hatte.
Nach einer ausgiebigen Dusche hatten sie wieder auf der Couch gesessen, Tequilla getrunken und Details ihres Planes besprochen.
Sam erfuhr, dass Lapuente viele FriedensstifternĂ€chte auf Zelluloid bannte, um sie dann in einschlĂ€gigen Kreisen fĂŒr teures Geld anzubieten. Je hĂ€rter die MĂ€nner mit den Frauen umsprangen, desto mehr Geld bekam er fĂŒr seine Filme. Jetzt verstand Sam auch, warum Lapuente, spĂ€testens nach ihrem Deal mit Jefe, keinen Wert mehr auf ihre Anwesenheit legte.
Brutus wusste zu berichten, dass es Lapuentes grĂ¶ĂŸter Wunsch war, einen Film zu drehen, indem eine Frau eine andere vergewaltigte und Lapuente dann spĂ€ter selbst die mĂ€nnliche Hauptrolle spielte.
Immer hĂ€ufiger mussten die WĂ€rter verschiedene Frauen zu diesem perversen Spiel ĂŒberreden. Doch trotz schlimmer PrĂŒgel und physischen wie psychischen DemĂŒtigungen, war es Lapuente bisher nie gelungen, auch nur eine einzige Frau zu finden, die seine perversen TrĂ€ume RealitĂ€t werden ließ. Manchmal verschwanden die Frauen, die er fĂŒr seine Zwecke ausgewĂ€hlt hatte, spurlos. In den Akten waren Hinweise auf Verlegungen in andere GefĂ€ngnisse zu finden, manchmal verschwanden ihre Namen genauso unauffindbar wie die Frauen selber.
Brutus berichtete emotionslos, wie Lapuente ihm immer wieder sein ganz persönliches Drehbuch in allen Details schilderte. Eine junge Asiatin, mit knabenhafter Figur ...
Brutus wirkte angeekelt, als er Sam Lapuentes Regieanweisungen schilderte. Dank Brutus Kontakt zu Anita und Miguels Einfluss auf gewisse Behörden, befand sich seit heute die 19-jĂ€hrige Li Wong in Lapuentes GefĂ€ngnis. MenschenhĂ€ndler hatten sie ĂŒber die mexikanische Grenze verschleppt und mit Drogen zur Prostitution gezwungen.
Li verkörperte den Inbegriff eines Teils von Lapuentes widerlichem Filmevent. Ihm fehlte nur noch die zweite Frau. Hier kam Sam ins Spiel.
So sehr Sam sich auch bemĂŒhte, Li gegenĂŒber so etwas wie Reue oder Scham zu empfinden, diese GefĂŒhle wollten sich einfach nicht einstellen. Sam hasste sich dafĂŒr. Ihr eigenes verkorkstes Leben und letztlich auch die Ereignisse unmittelbar vor ihrer Verhaftung und in diesen Mauern, hatten einen anderen Menschen aus ihr gemacht. Äußerlich wirkte sie unversehrt, doch tiefe Narben zogen sich ĂŒber Sam's Seele und verschlimmerten jeden Tag ein wenig mehr ihre Chancen, auf ein normales Leben. Sams ganzes Tun und Handeln drehte sich nur um einen Zweck:  ...
  « zurĂŒck blĂ€ttern  
Beurteilen Sie den Text bitte fair:
Diese Seite hat mir sehr gut gefallen - weiter lesen »
...war OK - weiter lesen »
...sollte ĂŒberarbeitet werden - weiter lesen »

 68  69  70  71  72  73  74  75  76  77  78  79  80  81  82  83  84  85  86  87  88 


(c) by www.ebooks4free.glory-domains.de   -   Inhalt erstellt am: 07. 09. 2007
Besuchen Sie uns im Netz: https://www.ebooks4free.glory-domains.de/