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Showtime

Roman

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Kapitel 1
Kapitel 2
Kapitel 3
Kapitel 4
Kapitel 5
Kapitel 6
Kapitel 7
Kapitel 8
Kapitel 9
Kapitel 10
Kapitel 11
Kapitel 12
Kapitel 13
Kapitel 14
Kapitel 15
Kapitel 16
Kapitel 17
Kapitel 18
Kapitel 19
Kapitel 20
... oder eine blutige Sch├╝rfwunde versorgen. Im Fitnessraum der Gefangenen trieb er Sam durch ein hartes Ausdauer- und Krafttraining. Der Schie├čstand des Wachpersonals befand sich im Keller des Gef├Ąngnisses. Hier durfte Sam mit den ├ťbungswaffen ihre Treffsicherheit verbessern. Die Dinger funktionierten mit Lasertechnik. Brutus konnte Sam's Ergebnisse auf einem Bildschirm ansehen und auswerten. Es hatte ihn ein m├╝des Grinsen gekostet, als Sam die ├ťbungswaffe auf ihn richtete. Die Dinger waren zum Angriff denkbar ungeeignet. Der ganze ├ťbungsraum war auf dem Stand der neuesten Technik. Sam liebte besonders die projizierten Stresssimulationen. Der Sch├╝tze stand vor einer halbrunden Leinwand, ├╝ber die unterschiedliche Situationen und Szenen flimmerten. Immer sprangen pl├Âtzlich T├╝ren und Fenster auf, in denen sich grimmige Gestalten zeigten oder Frauen und Kinder traten aus dunklen Verstecken und man musste in Sekundenschnelle entscheiden, ob man abdr├╝cken musste.
Den Umgang mit anderen Waffen durfte Sam nur als Trocken├╝bung proben. Trotz heftiger Beteuerungen, dass sie Brutus nicht verletzen oder t├Âten w├╝rde, hatte er ihr l├Ąchelnd ein stumpfes Holzmesser und eine Stange aus Schaumstoff pr├Ąsentiert. Sam's Versuche, ihm klar zu machen, dass diese Spielzeuge wohl kaum geeignet waren, um realistisch einzusch├Ątzen, ob sie mit einem richtigen Messer oder einer Eisenstange Angreifer t├Âten k├Ânne, quittierte Brutus mit einem m├╝den L├Ącheln.
In Brutus B├╝ro schwitzte Sam so manche Nacht ├╝ber diversen Schl├Âssern, die sie ├Âffnen musste oder sa├č frustriert ├╝ber einem Laptop und versuchte sich in Programme zu hacken. Brutus war so gut wie nie mit Sam zufrieden. Immer musste es noch schneller und noch professioneller gehen. Sam hasste ihn daf├╝r.
Besonders unangenehm fand Sam das sogenannte ├ťberlebenstraining. Brutus bestand darauf, ihren Kopf in einen Bottich mit Wasser zu tauchen. Sam wehrte sich nach Kr├Ąften gegen den eisernen Griff seiner Pranken. Vergeblich. Brutus war erst dann zufrieden, wenn Sam ihm glaubhaft vorspielte, dass sie ertrunken war. Einige Male war sie wirklich kurz davor gewesen, den L├Âffel abzugeben. Brutus fand diese ├ťbungen wichtig, Sam fand sie sadistisch. Sie konnte den Sinn nicht erkennen und beschloss, dass Brutus wohl einfach ein perverses Vergn├╝gen daran hatte, sie zu qu├Ąlen.

W├Ąhrend Sam langsam in den Schlaf d├Ąmmerte, dachte sie an Jessica und den Schwur, den sie in ihrer Todesnacht geleistet hatte. ?Mein  ...
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(c) by www.ebooks4free.glory-domains.de   -   Inhalt erstellt am: 07. 09. 2007
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