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Showtime

Roman

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Kapitel 1
Kapitel 2
Kapitel 3
Kapitel 4
Kapitel 5
Kapitel 6
Kapitel 7
Kapitel 8
Kapitel 9
Kapitel 10
Kapitel 11
Kapitel 12
Kapitel 13
Kapitel 14
Kapitel 15
Kapitel 16
Kapitel 17
Kapitel 18
Kapitel 19
Kapitel 20
... er die Preise gierig immer h├Âher. Leider konnten nur noch wenige Gefangene seine teuren Preise bezahlen, so dass Sam Woche f├╝r Woche in die gleichen schmierigen Gesichter einflussreicher Gangster blickte. So hatte Sam sich das nicht vorgestellt und bat Jefe erneut in die Bibliothek. Ihr Gesch├Ąft lief jetzt schon seit fast drei Monaten.
?Schei├če, klar muss ich mit den Preisen hoch gehen. Brutus fragt sich 50 % von unseren Einnahmen.? Jefe taumelte in dem engen Raum von einer Seite zur anderen.
Sam lehnte am T├╝rrahmen und rauchte eine von den Zigaretten, die sich mittlerweile in den durchgebogenen Regalen der Bibliothek stapelten. Honorar in Naturalien. Sam sch├Ątzte, sie und Jefe k├Ânnten mindestens zwei Monate 24 Stunden am Tag rauchen, ohne den Bestand erheblich zu dezimieren.
Sam sah gelangweilt den Rauchschwaden ihrer Zigarette hinterher. ?Du bist besoffen und taugst nicht mehr.?
Jefe stierte sie aus umw├Âlkten Augen an. ?Sag mal, spinnst du, Zuckerpuppe??
Er trat dicht vor Sam und stie├č sie mit vorgew├Âlbter Brust an. Sie roch den Alkohol in seinem Atem. Seit die meisten Kunden angefangen hatten, Jefe mit Zigaretten und Alkohol zu bezahlen, war er st├Ąndig blau und wankte durch die Gegend. M├Ąchtig und stark war er l├Ąngst nicht mehr. Die meisten Gefangenen machten sich ├╝ber ihn lustig. Sam profitierte zwar immer noch von dem Deal, ahnte aber, dass sie dies wohl eher Brutus' Einfluss zuschreiben konnte.
Jefe lallte ihr entr├╝stet zu:?Wenn du versuchst, mich auszubooten, dreh ich dir den Hals um, Schlampe. Hast du mein teures Geld verschwendet, um mir hier diese Schei├če zu erz├Ąhlen??
Sam stie├č ihm ihre brennende Zigarette ins Gesicht. Jefe sackte heulend auf den Boden und hielt sich die verletzte Wange.
Neben dem kalten Rauch von Sam's Zigarette roch sie den s├╝├člichen Gestank von verbranntem Fleisch. Sam sah ihn kalt an und trat ihm mit aller Kraft gegen den Kopf. Er fiel um wie ein Stein. Sie beugte sich ├╝ber ihn und spuckte ihm in seine blutende Fratze. ?Gesch├Ąftsbeziehung beendet, du Pisswichser.?
Sam verlie├č eilig die Bibliothek. Zu ihren neuesten Privilegien z├Ąhlte, dass das Wachpersonal sie zu ihren Treffen mit Jefe begleitete, dann aber verschwand, sobald Sam durch die T├╝r trat.
Sie musste zu Brutus. Auf dem Weg zur├╝ck zu ihrer Zelle gr├╝belte Sam ├╝ber einer Strategie. Brutus hatte bisher die F├╝├če still gehalten. An seinen lukrativen 50 % konnte es kaum liegen, in letzter Zeit erhielt er sowieso nur seinen  ...
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(c) by www.ebooks4free.glory-domains.de   -   Inhalt erstellt am: 07. 09. 2007
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