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Showtime

Roman

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Kapitel 1
Kapitel 2
Kapitel 3
Kapitel 4
Kapitel 5
Kapitel 6
Kapitel 7
Kapitel 8
Kapitel 9
Kapitel 10
Kapitel 11
Kapitel 12
Kapitel 13
Kapitel 14
Kapitel 15
Kapitel 16
Kapitel 17
Kapitel 18
Kapitel 19
Kapitel 20
... einem roten und einem gr├╝nen Knopf endete.

Sam starrte in die milchige Fl├╝ssigkeit. Wie in Trance griff sie den schwarzen Kasten und dr├╝ckte auf den gr├╝nen Knopf. Die Oberfl├Ąche der Fl├╝ssigkeit schlug sanfte Wellen. Sam nahm das leise Brummen eines Motors wahr. Angestrengt starrte sie weiter in den undurchsichtigen Inhalt der Wanne. Irgendetwas stieg aus dem Inneren hoch und n├Ąherte sich langsam der Oberfl├Ąche.
Sam war sich auf einmal gar nicht mehr sicher, ob sie sehen wollte, was jeden Moment die milchige Fl├╝ssigkeit durchdringen und sichtbar werden w├╝rde. Krampfhaft dr├╝ckte sie weiter auf den gr├╝nen Knopf. ?Rei├č dich zusammen.? Sie war es ihren Auftraggebern, den verschwundenen Kindern und Jessica schuldig. Ein dunkler Schatten tauchte dicht unter der Oberfl├Ąche auf.


Sam sa├č alleine am letzten Tisch des Speisesaales und stocherte lustlos in einer undefinierbaren Breipampe herum. Die ├╝blichen T├Âne von klapperndem Geschirr, das leise Fl├╝stern des rauhen Stoffes der Gef├Ąngniskleidung, wenn sich die M├Ąnner und Frauen bewegten, sowie leises Stimmengemurmel der Uniformierten bildeten eine tr├Ąge Ger├Ąuschkulisse. ?Fehlt nur noch leise Aufzugmusik und die tr├╝gerische Idylle ist perfekt? dachte Sam.
Ihr Gespr├Ąch mit ihrem neuen ?Freund? war jetzt schon ├╝ber f├╝nf Tage her. ├ťblicherweise setzte Lapuente die Friedensstifternacht f├╝r den Freitag an, damit die Gefangenen zum Wochenende hin Ruhe gaben, wenn die Anzahl der Aufpasser um ein Drittel reduziert wurde. Au├čerdem war es unter den Frauen ein Running Gag, dass das Wachpersonal diesen Tag gew├Ąhlt hatte, damit die Herren - entsprechend aufgeputscht - am Wochenende ihre Senoritas begl├╝cken konnten. Sam erinnerte sich gut, an die voll besetzte Galerie und sie schmeckte brennende Magens├Ąure, als sie an den am Pfeiler lehnenden Brutus dachte, der Gast auf ihrer Einweihungsparty gewesen war. Heute war Freitag und Sam sch├Ątzte, dass sie in dieser Nacht einen grundlegenden Schritt zur Verwirklichung ihres Planes gehen musste. In den vergangenen Tagen hatte sie aufmerksam die Gespr├Ąche der anderen Frauen belauscht, in denen sie ├Ąngstlich dar├╝ber diskutierten, wie bald das Wachpersonal auf die Idee kommen k├Ânnte, eigene W├Ąrtern├Ąchte einzuf├╝hren. Sam sonderte sich bewu├čt von ihren Leidensgenossinnen ab. Wenn es nach Sam's Willen ging, konnten W├Ąrtern├Ąchte ruhig in absehbarer Zeit stattfinden. Immerhin waren sie Teil ihres Plans. Irgendein idiotischer W├Ąrter w├╝rde  ...
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(c) by www.ebooks4free.glory-domains.de   -   Inhalt erstellt am: 07. 09. 2007
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