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Showtime

Roman

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Kapitel 1
Kapitel 2
Kapitel 3
Kapitel 4
Kapitel 5
Kapitel 6
Kapitel 7
Kapitel 8
Kapitel 9
Kapitel 10
Kapitel 11
Kapitel 12
Kapitel 13
Kapitel 14
Kapitel 15
Kapitel 16
Kapitel 17
Kapitel 18
Kapitel 19
Kapitel 20
... in der feuchten KĂ€lte ihrer Einzelzelle. Es war stockfinster und still. Sie fror und stellte fest, dass sie immer noch nackt war. Langsam setzte sie sich auf und sah einen dunklen Klumpen auf dem Boden liegen. Sam stieß mit ihrem Fuß dagegen. Ihre Zehen berĂŒhrten den rauhen Stoff der GefĂ€ngniskleidung. Hastig begann sie sich anzuziehen. Unterbrochen wurde sie durch ein lautes Klappern jenseits der GitterstĂ€be. Sam fuhr herum.
Eine schmale Gestalt stand im grauen Halbdunkel des GefĂ€ngnisflures. Lapuente. Er zog lĂ€ssig einen Schlagstock ĂŒber das kalte Eisen. Als er sich Sam's Aufmerksamkeit gewiss sein konnte, steckte er den Schlagstock weg und seine langen Finger schlossen sich wie dicke Spinnweben um die StĂ€be. ?Hast du verstanden, wie wir das Spiel hier spielen?? wollte er in vĂ€terlichem Tonfall wissen.
Sam lachte bitter auf. ?Klar, welche Rolle haben sie mir dabei zugedacht??
?Oh, ich finde, man sollte die Menschen immer nach ihren Talenten einsetzen und fördern. Da deine VorzĂŒge leider sehr einseitig ausgeprĂ€gt sind, fĂŒrchte ich, habe ich keine andere Wahl, als dich ab der nĂ€chsten Woche regelmĂ€ĂŸig als Friedensstifter einzusetzen.?
Sam starrte seine spitzen Fingerknöchel an und beschloss, ihn zu töten. Die Finger zogen sich ins Dunkel zurĂŒck und sie hörte das leise Klicken seiner AbsĂ€tze.
Sam tastete mit geschlossenen Augen im Bezug ihres Kopfkissens herum. GlĂŒcklich schloss sie die Finger um den zylindrischen Gegenstand. Morgen wĂŒrde sie 50 Dollar investieren mĂŒssen, um ihren Plan umzusetzen. Sam suchte fieberhaft nach einer sicheren Stelle, um das Ding zu verstecken. Sie entschied sich fĂŒr den Hohlraum eines ihrer Bettpfosten und versuchte, einzuschlafen. Sie starrte trotzig in die Dunkelheit. Ab morgen - Showtime - und zwar ihre.

Den nĂ€chsten Morgen verbrachte Sam mit nervöser Unruhe und feilte in Gedanken an ihrem Plan. Als die Frauen mittags zum Gemeinschaftsraum gefĂŒhrt wurden, sprach sie einen WĂ€rter an, den sie aufgrund seines fortgeschrittenen Alters fĂŒr empfĂ€nglich hielt. Sie zog ihn herĂŒber, zu einer der StahlstĂŒtzen, um abseits und ungestört ihr Anliegen vorzutragen. Er musterte sie mit hochgezogenen Brauen und forderte sie mehrmals auf, ihren Wunsch zu wiederholen. Am Ende steckte ihm Sam die 50 Dollar tief in seinen Hosenbund und betete, dass sie ihre knappen Geldressourcen gewinnbringend angelegt hatte.
Sam wartete nervös auf die RĂŒckkehr ihres VerbĂŒndeten und vertrieb sich die Zeit mit  ...
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(c) by www.ebooks4free.glory-domains.de   -   Inhalt erstellt am: 07. 09. 2007
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