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Showtime

Roman

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Kapitel 1
Kapitel 2
Kapitel 3
Kapitel 4
Kapitel 5
Kapitel 6
Kapitel 7
Kapitel 8
Kapitel 9
Kapitel 10
Kapitel 11
Kapitel 12
Kapitel 13
Kapitel 14
Kapitel 15
Kapitel 16
Kapitel 17
Kapitel 18
Kapitel 19
Kapitel 20
... wie verrĂŒckt am Griff der Mini-KreissĂ€ge. Das Metall kreischte protestierend auf und das leise Summen des GerĂ€tes erstarb. BlĂ€ulicher Rauch stieg aus dem GehĂ€use empor, es roch verschmort. OK, das Ding hatte gerade ĂŒberlastet den Dienst quittiert.

Sam lehnte erschöpft den Kopf gegen ihre mit Staub und HolzstĂŒckchen ĂŒbersĂ€ten Unterarme. Sie gestattete sich nur einen kurzen Moment der UntĂ€tigkeit. WĂŒtend sah sie auf das Ding, das im Holzrahmen steckte. Zwei saubere Schlitze zogen sich oberhalb des TĂŒrschlosses durch das Holz, auch die senkrechten Schlitze davor wirkten vielversprechend. Unterhalb des Schlosses befand sich nur ein Schlitz, am Anfang des zweiten steckte die silberne Scheibe und gab keinen Mucks mehr von sich. Sam betrachtete ihr Werk und versuchte abzuschĂ€tzen, ob sie genug Schaden angerichtet hatte, um die StabilitĂ€t des Rahmens zu zerstören. Zweifelnd betrachtete sie die Miniaturausgabe einer KreissĂ€ge. War die Scheibe groß genug, um tief in das Holz einzudringen oder hatte sie nur an der OberflĂ€che gekratzt? Wie dick war eigentlich so ein TĂŒrrahmen?
Sam's Blick glitt ĂŒber die TĂŒr. Stabil, wahrscheinlich Eisen. Wenn beim Drehen des SchlĂŒssels nicht nur das TĂŒrschloss zuschnappte, sondern sich auch noch oberhalb und unterhalb des Schlosses Sicherheitsbolzen in den Rahmen bohrten, war ihre ganze MĂŒhe umsonst gewesen. ?Du wirst es nie erfahren, wenn du dieses verdammte Schloss nicht freibekommst.? sprach sie halblaut zu sich selber.
Sam begann die restlichen SchrĂ€nke von Summersbys Keller zu durchforsten, vielleicht fiel ihr ja eine Axt oder ein schwerer Vorschlaghammer in die HĂ€nde. Sie rĂ€umte allerlei PlastikbehĂ€lter, GefĂ€ĂŸe mit Konservierungssalz und undefinierbares Werkzeug heraus. Im letzten Schrank befanden sich alphabetisch sortierte BĂŒcher. Sam zog verschiedene heraus und las die Titel auf den BuchrĂŒcken. Anatomie des menschlichen Körpers, Wickersheimersche Methode, Taxidermie, PrĂ€paration und TrophĂ€enausstellung. Sam schĂŒttelte verstĂ€ndnislos den Kopf. Die HĂ€lfte der Titel sagte ihr ĂŒberhaupt nichts, aber zum Lesen fehlte ihr die nötige Zeit. WĂŒtend schmiss sie die offene SchranktĂŒr zu. Ihr Blick fiel auf den Edelstahltisch und die zu kurz geratenen InfusionsstĂ€nder.


Sam tauchte aus der Finsternis der Ohnmacht langsam an die OberflĂ€che, begleitet von lautem Lachen. Das mussten Gott und der Teufel sein, die sich vor Heiterkeit krĂŒmmten und auf die Schenkel schlugen.
Sie erwachte  ...
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(c) by www.ebooks4free.glory-domains.de   -   Inhalt erstellt am: 07. 09. 2007
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