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Showtime

Roman

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Kapitel 1
Kapitel 2
Kapitel 3
Kapitel 4
Kapitel 5
Kapitel 6
Kapitel 7
Kapitel 8
Kapitel 9
Kapitel 10
Kapitel 11
Kapitel 12
Kapitel 13
Kapitel 14
Kapitel 15
Kapitel 16
Kapitel 17
Kapitel 18
Kapitel 19
Kapitel 20
... erkennen. Das musste die Gruppe von Brutalos sein, von der die Mexikanerin gesprochen hatte.
Sam's Nerven flatterten. Das Gemurmel im Saal hielt noch eine Weile an, bis die MĂ€nner acht FĂŒnfer-Gruppen gebildet hatten. Muerte klatschte in die HĂ€nde. Seine Stimme klang, als hĂ€tte er 60 Zigaretten geraucht und stark ĂŒberanstrengte StimmbĂ€nder. Sam wĂŒnschte ihm qualvollen Lungenkrebs an den Hals.
Wie rostiges Eisen perlten seine Worte durch den Raum. ?Ende. Friedensstiftung fĂŒr 30 Minuten.? Mit diesen Worten verließ er gemeinsam mit dem Computerfreak den Raum.
Die FĂŒnfer-Gruppen blieben schweigend stehen. Sam nahm Bewegung auf dem Oberrang wahr. Muerte hatte sich zu seinen Kollegen gesellt. Er lehnte lĂ€ssig an einer SĂ€ule und sah auf die Uhr. ?Showtime? hallte seine kratzige Stimme zu ihnen hinunter.
Plötzlich kam Bewegung in die Gruppen. Die Frauengruppe stob kreischend auseinander, jede Frau verfolgt von einer 5er-Gruppe MĂ€nner. Sam blieb abwartend stehen und spannte ihre Muskeln. Die fĂŒnf TĂ€towierten bildeten einen Halbkreis und kamen zĂŒgig auf sie zu. Der Raum war erfĂŒllt vom schrillen Geschrei der Frauen, dem Keuchen der laufenden MĂ€nner und GelĂ€chter vom Oberrang.

Sam versuchte, sich auf die fĂŒnf MĂ€nner zu konzentrieren, die schon fast bei ihr waren. Sie suchte fieberhaft nach den körperlich SchwĂ€chsten. Aber selbst die MĂ€nner von schmaler Statur wirkten drahtig und durchtrainiert. Alle bewegten sich mit selbstbewußter LĂ€ssigkeit. Sam stieß den Atem keuchend aus. Also, Showtime.
Sie schlug die erste Hand, die nach ihr griff, bei Seite und rammte dem Angreifer mit voller Wucht ihren Handballen von unten gegen die Nase. Das knackende GerĂ€usch und das hervorspritzende Blut, welches ihren Unterarm benetzte, ließen sie triumphierend aufschreien. Der Angreifer taumelte hinter seine Companeros zurĂŒck. Sam hatte beide FĂ€uste wie beim Boxkampf erhoben und tĂ€nzelte auf den Zehenspitzen. Dem Mann rechts außen trat sie mit voller Wucht zwischen die Beine. Er klappte zusammen, wie ein Taschenmesser und blieb in Fötushaltung auf dem Boden liegen.
Sam drehte sich um. Unerbittlich nĂ€herten sich die restlichen drei. Vor ihr stand ein besonders finster dreinblickender Mann. Er hatte die Augenbrauen tief zur Nasenwurzel gezogen und schrie sie an. ?FĂŒr eine solche Scheiße haben wir keine Zeit.? Er versetzte ihr einen heftigen Schlag in den Magen, der ihr die Luft aus den Lungen trieb. Sam krĂŒmmte ihren Oberkörper und legte  ...
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(c) by www.ebooks4free.glory-domains.de   -   Inhalt erstellt am: 07. 09. 2007
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