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Showtime

Roman

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Kapitel 1
Kapitel 2
Kapitel 3
Kapitel 4
Kapitel 5
Kapitel 6
Kapitel 7
Kapitel 8
Kapitel 9
Kapitel 10
Kapitel 11
Kapitel 12
Kapitel 13
Kapitel 14
Kapitel 15
Kapitel 16
Kapitel 17
Kapitel 18
Kapitel 19
Kapitel 20
... Schluck Wasser gegeben. Sie z├Ąhlte langsam bis 100 und sah sich die Instrumente auf dem Tisch an. Skalpellartige Klingen, Klammern und Pinzetten lagen aufgereiht wie Zinnsoldaten da.
Sie w├Ąhlte ein Instrument mit skalpellartiger Klinge - war es vielleicht sogar ein Skalpell? Mit medizinischen Instrumenten kannte sie sich nicht aus. Aber wer sollte ihr die falsche Bezeichnung auch ├╝bel nehmen? Im Sitzen konnte sie die Klinge nicht erreichen. Stellte sie sich in geb├╝ckter Haltung hin, bildeten die Stuhlbeine eine un├╝berwindbare Barierre.
?Denk, denk, denk - wirf den Tisch um und leg dich mit dem Stuhl auf den Boden.? Das Umwerfen des Tisches war ein Klacks. Sie beugte sich nach vorne und benutzte die Stuhlbeine, um den Plastiktisch umzusto├čen. Der Tisch kippte scheppernd um und die Instrumente verteilten sich auf dem Boden. Um die Klinge zu erreichen, musste sie sich mit dem Stuhl auf den Boden legen. Dies gestaltete sich ungleich komplizierter. Sie hopste um den liegenden Plastiktisch herum und brachte sich in N├Ąhe der Klinge in Position. Mit welcher Methode w├╝rde ihr K├Ârper am wenigsten Schaden nehmen? Skeptisch musterte sie den harten Betonboden. Lie├č sie sich vorn├╝ber fallen, w├╝rden ihre Knie in Mitleidenschaft gezogen und sollte sie dabei das Gleichgewicht verlieren, ungebremst auf ihrem Gesicht landen.
Sie z├Âgerte - gleich drei K├Ârperteile - sie war pragmatisch genug veranlagt, um ├╝ber weitere Alternativen nachzudenken. Seitlich mit dem Stuhl umkippen - Schulter und Arm w├╝rden sicher verhindern, dass sie sich den Kopf anschlug. Wenn sie Gl├╝ck hatte, kam sie mit ein paar Prellungen davon. Als Linksh├Ąnderin entschied sie sich f├╝r die rechte Seite. Auf eine eingeschr├Ąnkte Funktionst├╝chtigkeit ihres linken Arms wollte sie nicht verzichten. Sie atmete tief durch, lehnte sich ein St├╝ck nach links, um Schwung zu holen und warf ihren Oberk├Ârper mit einem Ruck nach rechts.

Der Stuhl kippte ├╝ber die rechten Stuhlbeine und schlug krachend auf dem Boden auf. Ihr schriller Schrei hallte von den W├Ąnden zur├╝ck, als sich die rechte Seite der Stuhllehne schmerzhaft in die Innenseite ihres Oberarmes bohrte. Die gequetschten Nervenenden sangen ?Halleluja?. Schnell drehte sie sich in eine kniende Position, um den Druck auf den Oberarm zu entlasten. Heftig atmend gestattete sie sich einen kurzen Moment der Ruhe. Vorsichtig lie├č sie sich auf die rechte Seite gleiten, und schob sich nach hinten, in Richtung der skalpellartigen Klinge.
Es  ...
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(c) by www.ebooks4free.glory-domains.de   -   Inhalt erstellt am: 07. 09. 2007
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