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Showtime

Roman

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Kapitel 1
Kapitel 2
Kapitel 3
Kapitel 4
Kapitel 5
Kapitel 6
Kapitel 7
Kapitel 8
Kapitel 9
Kapitel 10
Kapitel 11
Kapitel 12
Kapitel 13
Kapitel 14
Kapitel 15
Kapitel 16
Kapitel 17
Kapitel 18
Kapitel 19
Kapitel 20
... Wie ahnungslos sie doch gewesen war.
Sam sch├╝ttelte die Schatten ihrer Vergangenheit ab. Ihr Blick fiel auf die T├╝r. Die n├Ąchste H├╝rde. Mit steifen Schritten trat sie auf sie zu und legte die Hand auf die T├╝rklinke. Vielleicht war ihr alter Freund Schicksal in guter Laune. Sie dr├╝ckte die Klinke nach unten. Die T├╝r war verschlossen. Sam seufzte, w├Ąre ja auch zu sch├Ân gewesen. Sie betrachtete das Schloss eingehender. Es handelte sich um ein Sicherheitsschloss einer deutschen Firma, namens Dom. Deutsche Qualit├Ątsarbeit, verdammt.
Sam holte den Stuhl und stellte ihn vor die T├╝r. Sie setzte sich und zog den schwarzen Cowboystiefel von ihrem rechten Fu├č. Stirnrunzelnd betrachtete sie den Stiefelabsatz und schob die Gummikappe zur Seite. In dem darunter liegenden Hohlraum befand sich Sam's Schl├╝sselbesteck, zwei d├╝nne Metallstifte, jeder in der Mitte mit einem winzigen Scharnier versehen, damit man sie zusammenklappen und in den Absatzhohlraum stecken konnte. Jeweils ein Ende war wie ein kleiner Spatel plattgeklopft, die anderen Enden gingen in filigrane Haken ├╝ber.
Sam nahm ihr Werkzeug an sich und zog den Stiefel wieder an. Sie setzte sich rittlings auf den Stuhl und begann, mit konzentrierter Miene den innenliegenden Mechanismus des T├╝rschlosses zu erforschen. Wie gut, dass sie in Mexiko genug Spezialisten kennen gelernt hatte, deren zweifelhafte Talente sie sich in sauer verdienten Unterweisungsstunden angeeignet hatte. Sie war bei namhaften mexikanischen Einbrechern, Auftragskillern und Trickbetr├╝gern in die Lehre gegangen. Sam war eine eifrige und wissbegierige Sch├╝lerin gewesen. Wehm├╝tig dachte sie an diese Zeit zur├╝ck. Obwohl es sich um harte Monate gehandelt hatte, war es nicht Sam's schlechteste Zeit gewesen. Immerhin hatte sie viel gelernt. Sam schloss die Augen, um all ihre Sinne auf das Ertasten des Schlie├čmechanismus zu konzentrieren.


Kapitel 5


Ihre Gedanken glitten 7 Jahre zur├╝ck in die kalten Mauern des mexikanischen Gef├Ąngnisses. Sie sah den gro├čen Gemeinschaftsraum der Frauen, der sich im Keller des Knastes befand. Er hatte auf Sam immer wie ein Kerker aus dem Mittelalter gewirkt.
Durch die vier vergitterten Oberlichter verirrte sich nur selten ein Sonnenstrahl. Die alten Mauern schienen den Angstschwei├č und die Verzweiflung unz├Ąhliger Gefangener auszuschwitzen. Dieser wiederlich saure Geruch paarte sich mit modriger F├Ąulnis zu einem Cocktail, der in der Nase juckte und sich als ├╝bler Geschmack auf die Zunge legte.  ...
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(c) by www.ebooks4free.glory-domains.de   -   Inhalt erstellt am: 07. 09. 2007
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