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Showtime

Roman

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Kapitel 1
Kapitel 2
Kapitel 3
Kapitel 4
Kapitel 5
Kapitel 6
Kapitel 7
Kapitel 8
Kapitel 9
Kapitel 10
Kapitel 11
Kapitel 12
Kapitel 13
Kapitel 14
Kapitel 15
Kapitel 16
Kapitel 17
Kapitel 18
Kapitel 19
Kapitel 20
... ihren Kopf in immer schnellerem Rhythmus gegen seine Lenden. Sam hatte schwer zu k├Ąmpfen, den aufsteigenden W├╝rgereflex zu unterdr├╝cken und dem Drang zu widerstehen, die Z├Ąhne hart zusammen zu bei├čen. Lapuente keuchte immer heftiger und nach ein paar endlosen Minuten war alles vorbei. Er lie├č Sam mit gesenktem Kopf auf dem Boden zur├╝ck und schloss seine Hose, als er hinter den Schreibtisch trat.

Er dr├╝ckte einen Knopf und eine blecherne Stimme ert├Ânte. ?Ja, Chef?? Lapuente beugte sich ├╝ber ein d├╝nnes Mikrophon, dessen schmaler Stab wie ein mahnender Zeigefinger ├╝ber dem Schreibtisch schwebte. ?Holen sie unseren Neuzugang und bereiten Sie alles f├╝r die Aufnahme vor.? Danach sank er in seinen Ledersessel und grinste Sam ├╝berheblich zu.
Sam erhob sich. ?Darf ich Ihnen eine Frage stellen??
Lapuente beugte sich erwartungsvoll in seinem Sessel vor. ?Eigentlich nicht, aber da du deine Sache wirklich gut gemacht hast, nur zu.?
Sam warf ihr langes Haar in den Nacken. ?Sie haben mich eben als Friedensstifter bezeichnet. Warum??
Lapuente entbl├Â├čte zwei Reihen strahlendwei├čer Pferdez├Ąhne. ?Ah, Friedensstifter, ist deiner Aufmerksamkeit nicht entgangen, was?? Er st├╝tzte die Ellenbogen auf die Armlehnen seines Sessels und tippte die Fingerspitzen seiner H├Ąnde gegeneinander.
?Ich war im letzten Jahr auf einem sehr interessanten Kongress.? Lapuente drehte den Sessel und sah zum Fenster hinaus. ?Der referierende Gef├Ąngnispsychologe berichtete ├╝ber gute Erfahrungen mit Sex als stressmindernden Faktor f├╝r Gefangene. Einmal im Monat durften die Inhaftierten Sexbesuche anmelden. Seitdem sei die Gewaltquote unter den m├Ąnnlichen Insassen um ├╝ber 70 % gesunken. Da wir seit einem halben Jahr auch ├╝ber weibliche Insassen verf├╝gen, bin ich in der gl├╝cklichen Situation, keine Steuergelder f├╝r professionelle Damen verschwenden zu m├╝ssen. Der Quacksalber hatte ├╝brigens Recht. Ich konnte die Gewaltquote in meiner Einrichtung erheblich reduzieren, seit wir unsere beiden Insassen-Gruppen einmal in der Woche aufeinander los lassen. Die M├Ąnner wissen dies wirklich zu sch├Ątzen, die Frauen ...? Er breitete die H├Ąnde aus. ?es ist ihr Dienst an der Gesellschaft, die sie versto├čen hat.?
Sam starrte ihn ungl├Ąubig an. Die B├╝rot├╝r wurde ge├Âffnet und zwei Gef├Ąngnisw├Ąrter betraten den Raum. Lapuente nickte ihnen kurz zu und wies sie an, Sam durch die Aufnahmepr├╝fung zu bringen.

Miguels Tipps funktionierten. Die Beleidigungen und Anz├╝glichkeiten  ...
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(c) by www.ebooks4free.glory-domains.de   -   Inhalt erstellt am: 07. 09. 2007
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