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Showtime

Roman

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Kapitel 1
Kapitel 2
Kapitel 3
Kapitel 4
Kapitel 5
Kapitel 6
Kapitel 7
Kapitel 8
Kapitel 9
Kapitel 10
Kapitel 11
Kapitel 12
Kapitel 13
Kapitel 14
Kapitel 15
Kapitel 16
Kapitel 17
Kapitel 18
Kapitel 19
Kapitel 20
... r├Ąusperte sich. ?Keine Ahnung, wann die Schlampe das letzte mal Wasser gesehen hat.?
Der Direktor setzte seinen Rundgang um Sam langsam fort. Sam hielt noch immer den Blick auf den Boden geheftet. Der Direktor beendete seinen Rundgang und stand direkt vor Sam. Er legte ihr einen Finger unter das Kinn und dr├╝ckte es langsam nach oben. ?Sieh mich an.?
Sam sah ihn an. Vor ihr stand ein Endvierziger, schlank und hochgewachsen. Alles an ihm war lang, seine Finger, seine Ohren, selbst seine scharfkantige Nase zog sich lang durch sein pferde├Ąhnliches Gesicht. Sein dunkles Haar hatte er streng mit gl├Ąnzender Pomade zur├╝ckgek├Ąmmt. Er trug einen dunklen Anzug mit Weste, ein wei├čes Hemd ohne Krawatte und roch penetrant nach Aftershave.
?Sehr lecker? er fuhr sich mit der Zunge ├╝ber die Oberlippe. Sam sah wieder auf das St├╝ck Teppich zwischen ihren F├╝├čen.
?Wie sieht es aus Miguel, Lust auf 'nen flotten Dreier??
Mit diesen Worten ging er l├Ąssig zu einem Tisch in der Ecke, auf dem zahlreiche Karaffen, Spirituosen und Gl├Ąser standen. Sam h├Ârte leises Klirren, als er den Deckel einer Glaskaraffe ├Âffnete.
?Ah, Whisky, 12 Jahre alt.?
Fragend hob er ein Glas in Miguels Richtung. Sam sah aus den Augenwinkeln zu Miguel. Mit hochrotem Kopf schritt dieser auf den Direktor zu. Laut schnitt seine Stimme durch den Raum. ?Mein Bruder wurde bestialisch ermordet, du k├Ânntest mir etwas mehr Respekt zollen. Das Einzige was ich in diese Schlampe stecke, ist der Lauf eines Revolvers, um ihr die Eingeweide zu zerfetzen.?
Sam zuckte unter diesen Worten zusammen, als h├Ątte Miguel sie geschlagen. Sie wu├čte, dass er hier nur das von ihm erwartete Bild des gnadenlosen Patriarchen abgab. Trotzdem trafen sie seine Worte tief in ihrem Inneren und sie f├╝hlte sich elend.
Der Direktor hob gelangweilt die Schultern. ?Nur zu, sie ist noch nicht registriert.?
Miguel verlie├č ohne ein weiteres Wort den Raum und Lapuente h├Âhnte ihm ?Gute Fahrt? hinterher. Genussvoll genehmigte er sich einen gro├čen Schluck Whisky und schlenderte zu seiner B├╝rot├╝r. L├Ąssig stie├č er sie mit der H├╝fte zu und betrachtete Sam erneut.
?So Scherenlady? er breitete die Arme aus ?willkommen in meiner Welt, hier bin ich Gott und Teufel. Ich sage dir, wann du isst, schl├Ąfst und sprichst. Dies ist dein pers├Ânlicher Vorhof zur H├Âlle.? Er schlenderte langsam in den Raum zur├╝ck. ?Aber du kannst dir gewisse Privilegien verdienen. Mal sehen, ob du Grips hast. Zieh dich aus.?

Sam dachte  ...
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(c) by www.ebooks4free.glory-domains.de   -   Inhalt erstellt am: 07. 09. 2007
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