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Showtime

Roman

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Kapitel 1
Kapitel 2
Kapitel 3
Kapitel 4
Kapitel 5
Kapitel 6
Kapitel 7
Kapitel 8
Kapitel 9
Kapitel 10
Kapitel 11
Kapitel 12
Kapitel 13
Kapitel 14
Kapitel 15
Kapitel 16
Kapitel 17
Kapitel 18
Kapitel 19
Kapitel 20
... Hier waren die Zwinger der Wachhunde, die nachts die Anlage bewachten. Bullige, graue Tiere, mit blutunterlaufenen Augen starrten sie b├Âse durch die Gitter ihrer Verschl├Ąge an. Die Hunde gaben keinen Laut von sich. Sam fr├Âstelte, bei der Vorstellung, was sie wohl mit einem Menschen anstellten, der ihnen im Dunkeln begegnen w├╝rde.
Miguel ├Âffnete die Wagent├╝r und umfasste ihren Oberarm. Sie hatten vereinbart, kein Wort miteinander zu wechseln. Schweigend f├╝hrte er sie zu einer T├╝r, die von zwei bewaffneten M├Ąnnern in dunkelblauer Uniform flankiert wurde. ?Miguel Sanchez mit Frischfleisch f├╝r Lapuente.? Miguel sprach mit der gleichen vollen, befehlsgewohnten Stimme, die Sam das erste Mal im Vernehmungsraum geh├Ârt hatte. Einer der Uniformierten trat mit seinem Fu├č gegen die T├╝r, die sich kurz darauf ├Âffnete. Sie betraten einen schmalen, dunklen Gang, der nach ca. 7 Metern in einen Raum m├╝ndete. Der Raum war die moderne Schaltzentrale des Gef├Ąngnisses und wurde durch einen riesigen L-f├Ârmigen Schreibtisch mit allerhand Technik beherrscht. Mehrere Flachbildschirme standen darauf und waren mit dem Zentralrechner im Keller verbunden. Auf einer riesigen Wandtafel blinkten verschiedene rote und gr├╝ne Dioden, die durch wei├če Linien verbunden waren. Riesige, silberne Aktenschr├Ąnke mit gro├čen Schubladen reihten sich an drei W├Ąnden dicht an dicht.
Ein Uniformierter blickte kurz von seinem Bildschirm hoch, musterte sie und sah wieder auf seinen Bildschirm. ?Er erwartet Sie in seinem B├╝ro.? Bei diesen Worten bewegten sich seine Finger schon wieder flink ├╝ber die Tastatur.

Miguel f├╝hrte Sam durch eine Glast├╝r und zwei Treppen hinauf. Am Ende des Ganges traten sie durch eine doppelfl├╝gige, dunkle Holzt├╝r, die mit zahlreichen Intarsien verziert war. Sie betraten das B├╝ro des - wie hatte sich Miguel ausgedr├╝ckt - allseits bekannten und korrupten Gef├Ąngnisdirektors.
Als sie durch die T├╝r schritten, erhob sich der Direktor hinter seinem Schreibtisch und ging auf sie zu. Miguel bedeutete ihr stehen zu bleiben. Die M├Ąnner sch├╝ttelten sich stumm die H├Ąnde. Der Direktor trat vor Sam und betrachtete sie eingehend. Er ging langsam um Sam rum.
?Das ist also deine Scherenlady??
Der Mann ruckte seinen Kopf pl├Âtzlich pfeilschnell vor und roch an Sam's Haaren.
?Wenn sie frisch geduscht ist, hast du mir geradezu ein Prachtst├╝ck von Friedensstifter gebracht.?
Sam runzelte mit gesenktem Kopf die Stirn. Friedensstifter? Was sollte das bedeuten?
Miguel  ...
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(c) by www.ebooks4free.glory-domains.de   -   Inhalt erstellt am: 07. 09. 2007
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