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Showtime

Roman

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Kapitel 1
Kapitel 2
Kapitel 3
Kapitel 4
Kapitel 5
Kapitel 6
Kapitel 7
Kapitel 8
Kapitel 9
Kapitel 10
Kapitel 11
Kapitel 12
Kapitel 13
Kapitel 14
Kapitel 15
Kapitel 16
Kapitel 17
Kapitel 18
Kapitel 19
Kapitel 20
... bestätigte sich Sam's Verdacht, alle hatten in Rom Urlaub gemacht und die Schaufensterauslage von Summersby bewundert. Innerhalb eines Zeitraumes von 1 - 2 Jahren verschwanden die Kinder spurlos. In den Zeiträumen, in denen die Mädchen und Jungs, die nicht aus Italien stammten, verschwanden, hatte sich Summersby entweder von einer Bekannten im Laden vertreten lassen oder das Geschäft wegen Urlaub geschlossen.

Sam wu√üte bis heute nicht, was Summersby mit den Kindern trieb und ob sie noch lebten. Aber das w√ľrde sie heute √§ndern. Sie war so kurz davor. Immerhin hatte sie Summersby aus der Reserve gelockt, sonst w√ľrde sie sich wohl kaum in dieser beschissenen Situation befinden. Aber - WHAM - als sie dachte, sie st√ľnde kurz davor, Summersbys Geheimnis zu l√ľften, da traf sie wieder ihr alter - wenn auch nicht geliebter - Freund, das Schicksal. Schicksal? Sam erschauderte und dachte an feurig rote Augen.


Kapitel 4


Sam wurde in ihrer Arrestzelle pers√∂nlich von Miguel abgeholt und zum staatlichen Gef√§ngnis von Tijuana verfrachtet. Auf der Fahrt dahin, sprach Miguel zun√§chst kein Wort. Nach 10 Minuten hielt er an und l√∂ste ihre Handschellen. Die Fu√üfesseln entfernte er nicht. Als er die Fahrt fortsetzte, erkl√§rte er ihr, dass ihm das Risiko zu hoch w√§re, dass Sam die M√∂glichkeit einer Flucht nutzen k√∂nnte. Dann w√ľrde er sich kurz vor der Wahl l√§stigen Reporterfragen aussetzen m√ľssen und zugeben, dass er im Job versagt h√§tte. Keine gute Empfehlung f√ľr seine Neuwahl.
Nach ca. einer Stunde bog er von der Hauptstra√üe ab und fuhr einen abseits gelegenen Parkplatz an. Er √∂ffnete Sam die T√ľr und hielt ihr wortlos eine angez√ľndete Zigarette hin. Sam nahm sie dankbar an, ihre erste Zigarette nach, wie es ihr vorkam, endlosen Stunden. Die letzte Zigarette hatte sie in der Gartenlaube geraucht. Es kam ihr vor wie eine Ewigkeit.
Miguel hielt ausreichend Abstand zu Sam, damit sie ihn nicht mit der brennenden Zigarette verletzen konnte. Sam grinste, er war mit Sicherheit ein ausgeschlafener und erfolgreicher Gesetzesh√ľter. Miguel lief vor Sam auf und ab, wie ein gefangener Tiger im Zirkus. In abgehakten Worten erkl√§rte er ihr, dass sie auf dem Weg zu dem einzigen gemischten Knast von Mexiko w√§ren. Aus der Not heraus war die Regierung gezwungen, Insassinnen des staatlichen Frauengef√§ngnisses vor√ľbergehend im Staatsgef√§ngnis von Tijuana unterzubringen, bis das marode Geb√§ude des Frauenknastes renoviert und von der Bauaufsichtsbeh√∂rde wieder  ...
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(c) by www.ebooks4free.glory-domains.de   -   Inhalt erstellt am: 07. 09. 2007
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