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Showtime

Roman

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Kapitel 1
Kapitel 2
Kapitel 3
Kapitel 4
Kapitel 5
Kapitel 6
Kapitel 7
Kapitel 8
Kapitel 9
Kapitel 10
Kapitel 11
Kapitel 12
Kapitel 13
Kapitel 14
Kapitel 15
Kapitel 16
Kapitel 17
Kapitel 18
Kapitel 19
Kapitel 20
... dicken Seile mit der Klinge. Ungeduldig sah sie zu, wie sie sch√§tzungsweise 20 Schnittbewegungen ausf√ľhren musste, um einzelne, d√ľnne Fasern des Seils zu durchtrennen.
Die Klinge war bei der Bearbeitung der Kabelbinder anscheinend erheblich abgestumpft. Bei diesem Tempo w√ľrde sie mindestens eine halbe Stunde ben√∂tigen, um sich endlich frei bewegen zu k√∂nnen. Aber immerhin k√∂nnte sie Summersby vort√§uschen noch komplett gefesselt zu sein und versuchen, ihn anzugreifen, wenn er sich ihr n√§herte.
Sam unterbrach ihr Geritze, um den Stuhl wieder an seine Ausgangsposition 20 cm vor der Wand zu bringen. Verdammt, der umgeworfene Tisch, Summersby w√ľrde vielleicht nicht merken, dass das skalpellartige Ding fehlte, aber den umgeworfenen Tisch w√ľrde er sofort registrieren und sich ihr nicht unvorsichtig n√§hern.
Sam seufzte und hopste wieder in die Mitte des Raumes, um dort alles in den Ursprungszustand zur√ľckzuversetzen. Zeitaufw√§ndig, aber lohnend. Sie wollte Summersby keinen Anlass bieten, ihr aus drei Metern Entfernung mit einem Schrotgewehr in die Brust zu schie√üen. Wahrscheinlich war er jetzt in seinem Gesch√§ft und sa√ü dort wie eine fette Spinne im Netz und wartete auf neue Opfer.

Sam erinnerte sich an eine Predigt, die sie als Kind gehört hatte. Der Pfarrer hatte zitiert ?... und lasset die Kindlein zu mir kommen ...? oder so ähnlich. Wie makaber dieser christliche Spruch dem Vergleich zu Summersbys Taktik stand hielt.
Summersby betrieb ein gutgehendes, exklusives Kinderbekleidungsgeschäft in einer der teuersten Einkaufsstraßen von Rom, der Via Condotti. Viele wohlhabende Einheimische und Touristen blieben lange mit ihrem Nachwuchs vor dem riesigen Schaufenster von Summersbys Laden stehen. Das Schaufenster war kindgerecht dekoriert und neben den neuesten Modellen von Prada, Armani, Gucci und anderer namhafter Designer, die die Schaufensterpuppen trugen, war das ganze Stillleben eine einzige Symphonie der angesagtesten und hippsten Spielzeugwaren.
Zwei Puppenjungs im coolen Armani-Outfit spielten mit PSP-Ger√§ten (portable Playstation). Zwei Puppenm√§dchen beugten sich neugierig in ihren Prada-Kleidchen √ľber eine Box mit niedlichen Retriever-Welpen, die fr√∂hlich miteinander balgten. Keine Stofftiere sondern Lebendware. Sam sah das Schaufenster deutlich vor sich.
Aus irgendeinem unerfindlichen Grund waren Sam die Schaufensterpuppen immer merkw√ľrdig unheimlich erschienen. Ob dies mit ihrem aktuellen Auftrag zusammenhing oder  ...
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(c) by www.ebooks4free.glory-domains.de   -   Inhalt erstellt am: 07. 09. 2007
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