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Showtime

Roman

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Kapitel 1
Kapitel 2
Kapitel 3
Kapitel 4
Kapitel 5
Kapitel 6
Kapitel 7
Kapitel 8
Kapitel 9
Kapitel 10
Kapitel 11
Kapitel 12
Kapitel 13
Kapitel 14
Kapitel 15
Kapitel 16
Kapitel 17
Kapitel 18
Kapitel 19
Kapitel 20
... Kinder. Er weckte die Kinder und fragte meine schlaftrunkene Tochter, ob Onkel Manuel mit ihr etwas gemacht habe, dass sie nicht wollte. Meine Tochter verschrĂ€nkte die Arme vor der Brust und fing an zu heulen, mein Sohn pinkelte sich schweigend in seinen Schlafanzug. Miguel stand wortlos auf und verließ das Zimmer. Ich zog meinem Sohn trockene Sachen an und brachte die verstörten Kinder wieder zu Bett. Als ich herunter in die KĂŒche kam, saß mein Mann heftig schluchzend am KĂŒchentisch und trank Tequilla aus einem Wasserglas. Miguel weint nie und Tequilla steht bei uns nur fĂŒr GĂ€ste bereit. Ich ahnte also, dass etwas Furchtbares geschehen sein mußte. Als mein Mann mir dann alles erzĂ€hlt hatte, war die Tequillaflasche leer und mein Nachthemd triefte von unseren TrĂ€nen.?
Von der ArresttĂŒr ertönte ein dumpfes Klopfen. Anita sah zur TĂŒr. ?Das ist Maria, die Putzfrau, die einzige außer meinem Mann, die weiß, dass ich hier bei Ihnen bin. Sie dĂŒrfen niemanden von unserem GesprĂ€ch erzĂ€hlen. Mexiko ist ein merkwĂŒrdiges und korruptes Land, wir dĂŒrfen kein Risiko eingehen. Ich schwöre Ihnen beim Augenlicht meiner Kinder, dass ich Sie aus dem GefĂ€ngnis hole. Ich bitte Sie nur um die nötige Geduld.?

Sam starrte Anita weiterhin unglĂ€ubig an. Anita erhob sich. ?Wir haben nicht mehr viel Zeit. Mein Mann kann die morgendliche Besprechung nicht unnötig verlĂ€ngern, ohne dass seine MĂ€nner mißtrauisch werden. Er hĂ€lt sich immer peinlich genau an festgesetzte ZeitplĂ€ne und weicht nie ab. Aber eine Bitte habe ich noch an Sie.?
Sam, die wieder angefangen hatte, das Salamibrötchen zu essen, hob die Augenbrauen fragend hoch. Anita trat unbehaglich von einem Bein auf das andere.
?Halten Sie mich bitte nicht fĂŒr pervers, aber ich muss es wissen. Mein Mann weigert sich standhaft, mir etwas darĂŒber zu erzĂ€hlen. Wie haben Sie das Leben dieses Dreckskerls beendet??
Samantha dachte einen kurzen Moment nach. Anita war so klein und zierlich. Sicher war sie ihren Kindern eine liebevolle und aufopfernde Mutter. Sie wirkte so unbelastet von dem Bösen in der Welt. Sam entschied, dass dies so bleiben solle und antwortete mit gepresster Stimme auf Anitas Frage. ?Er hat fĂŒr alles bezahlt, was er ihren Kindern und meiner Jessica angetan hat. Jessica war wie eine Schwester fĂŒr mich. Glauben Sie mir, ich habe mir mit seinem Blut in dieser Nacht einen Platz in der Hölle reserviert. Mehr mĂŒssen Sie nicht wissen.?
Anita nickte kurz mit dem Kopf und schlug  ...
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(c) by www.ebooks4free.glory-domains.de   -   Inhalt erstellt am: 07. 09. 2007
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