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Showtime

Roman

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Kapitel 1
Kapitel 2
Kapitel 3
Kapitel 4
Kapitel 5
Kapitel 6
Kapitel 7
Kapitel 8
Kapitel 9
Kapitel 10
Kapitel 11
Kapitel 12
Kapitel 13
Kapitel 14
Kapitel 15
Kapitel 16
Kapitel 17
Kapitel 18
Kapitel 19
Kapitel 20
... linken Schläfe fing an zu pulsieren.
Sam entschied, dass es wohl besser w√§re, ihm die gew√ľnschten Informationen zu geben.
Also erz√§hlte sie ihm von der uns√§glichen Nacht und von Manuels Gest√§ndnis, dass er sich auch an Miguels Kindern vergriffen habe. Sam sprach mit monotoner, leiser Stimme. Sie hielt den Blick gesenkt auf ihre zwischen den Knien gefalteten Finger und betrachtete das kalte Metall ihrer Handschellen. Sie sp√ľrte, wie die Ereignisse der Nacht sie erneut umklammerten. W√§hrend sie sprach, blickte sie ab und zu verstohlen hoch, ob Miguel irgendeine Reaktion auf ihre Worte zeigte. Doch Miguel hatte sich mit dem Stuhl zur Seite gedreht und war wieder in den Anblick des Portraits seines Vaters versunken. Sie endete mit ihrem Bericht, als die Polizisten die Laube betraten.
Sam sah erneut auf ihre Handschellen und versank wieder in den Ereignissen, die hinter ihr lagen. Der plötzliche Schlag traf sie unerwartet. Miguels Hand klatschte hart gegen ihre linke Wange. Die gesamte Gesichtshälfte wurde taub, bis sich ein brennender Schmerz ausbreitete. In Sam's linkem Ohr klingelte und dröhnte es, als ob sie ein 24-Stunden-Konzert einer Heavy-Metal-Gruppe besucht habe. Sam unternahm gewaltige Anstrengungen, um nicht das Bewußtsein zu verlieren.
Miguel stand langsam auf, er bewegte sich f√ľr seine K√∂rperf√ľlle mit erstaunlicher Geschmeidigkeit und Eleganz. Er griff langsam mit beiden H√§nden nach Sam's Schultern und umklammerte sie schmerzhaft. Unsanft zog er sie von ihrem Stuhl hoch. Sam war immer noch benommen und nahm die Ger√§usche wie durch Watte war, ihr linkes Auge brannte, hei√üe Tr√§nen flossen aus ihrem Augenwinkel, so dass sie st√§ndig blinzeln musste.
Miguel zischte sie an. ?Du l√ľgst, du elende Schlampe, Manuel h√§tte nie seine Familie entweiht. Daf√ľr wirst du b√ľ√üen.?
Sam war sich nicht sicher, ob es an ihrer st√§ndigen Blinzelei lag oder ob sie wirklich f√ľr einen Moment Panik und Verstehen in Miguels Blick gesehen hatte. Ein kleines F√ľnkchen Hoffnung keimte in ihr auf.
?Befragen Sie Ihre Kinder. Ich sage die Wahrheit.?
Er stie√ü Sam zur√ľck auf den Stuhl und verlie√ü mit schnellen Schritten den Raum. Sam wischte sich mit zusammengebundenen H√§nden die Tr√§nen aus dem Gesicht. Ihr Blick fiel auf das gro√üe Portrait. Unerbittlich schaute der Vater der beiden M√§nner, die ihr Leben so einschneidend ver√§ndern w√ľrden, auf sie herab. Sie ertrug diesen Anblick nicht und wandte sich entmutigt ab.
Was w√ľrde Miguel jetzt  ...
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(c) by www.ebooks4free.glory-domains.de   -   Inhalt erstellt am: 07. 09. 2007
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