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Showtime

Roman

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Kapitel 1
Kapitel 2
Kapitel 3
Kapitel 4
Kapitel 5
Kapitel 6
Kapitel 7
Kapitel 8
Kapitel 9
Kapitel 10
Kapitel 11
Kapitel 12
Kapitel 13
Kapitel 14
Kapitel 15
Kapitel 16
Kapitel 17
Kapitel 18
Kapitel 19
Kapitel 20
... Fahrer stie├č Sam auf einen der St├╝hle und r├Ąusperte sich kurz. ?Miguel, Sir, wir sind da.?

Miguel fuhr fort, das Portrait anzustarren. Sam starrte auf die blank gescheuerte Platte des Holztisches. In diesem kahlen von Neonr├Âhren erleuchteten Raum, sollte also ihr Leben enden. Sie nahm sich vor, nicht zu betteln oder zu flehen und wenn sich ihr die Gelegenheit bot, so viele Schl├Ąge und Tritte auszuteilen, wie sie nur konnte.
Sam sah kurz zu dem Fahrer, der nerv├Âs von einem Bein auf das andere trat. Der Mann vor dem Portrait r├╝hrte sich immer noch nicht. Das einzige Ger├Ąusche kam von der surrenden Neonr├Âhre ├╝ber Sam's Kopf. Pl├Âtzlich durchschnitt eine tiefe volle Stimme die Stille.
?Lasst uns allein.?
Der Fahrer reagierte sichtlich nerv├Âs. ?Sir, ich glaube nicht, dass das eine gute Idee ist? antwortete er z├Âgernd.
Endlich drehte der Mann sich um, Sam schloss deprimiert die Augen. Sie sah die gleichen Gesichtsz├╝ge, wie bei Jessicas Peiniger. Das war keine entfernte Verwandtschaft, die beiden mussten Br├╝der sein. Dieses Exemplar war zwar nicht fett, er wirkte massig, aber durchtrainiert. Wieder ert├Ânte die volle Stimme. ?Wenn ich deine Meinung h├Âren will, sage ich dir welche. Raus jetzt?.
Nach diesen Worten entfernten sich der Fahrer und sein Kollege hastig aus dem Raum. Als die T├╝r ins Schloss fiel, klang das in Sam's Ohren ziemlich endg├╝ltig. Sie wappnete sich, weil sie davon ausging, dass er sofort ├╝ber sie herfallen und sie schlagen w├╝rde. Trotzig hob sie den Kopf und sah ihr Gegen├╝ber an. Ihre Blicke trafen sich. Er musterte sie eingehend und setzte sich schlie├člich auf den Stuhl auf der anderen Seite des Tisches. Er verschr├Ąnkte seine H├Ąnde auf der Tischplatte und betrachtete eingehend seine manik├╝rten Fingern├Ągel.

Die Stille f├╝hlte sich z├Ąh und schwer an. Wieder sah er Sam direkt in die Augen, sein Blick war durchdringend. Sam rutschte unruhig auf ihrem Stuhl hin und her. Der Mann registrierte dies mit einem zufriedenen L├Ącheln.
?Ich will eins wissen, warum??
Sam sah hin├╝ber zu dem Portrait. ?Wer ist das??
Miguel sah kurz das Bild an.
?Das ist mein Vater. Er starb vor zwei Jahren. Er war Polizeichef und B├╝rgermeister, 18 lange Jahre. Als er sich zur Ruhe setzte, trat ich seine Nachfolge an. Manuel, mein Bruder, hat sich mehr den wirtschaftlichen Gesch├Ąften dieser Region gewidmet. Dein Interesse an unserer Familiengeschichte ├╝berrascht mich. Und jetzt will ich wissen - WARUM!!!? Eine Ader an seiner  ...
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(c) by www.ebooks4free.glory-domains.de   -   Inhalt erstellt am: 07. 09. 2007
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