Druckansicht: drucken - zurŁck

Showtime

Roman

URL: https://www.ebooks4free.glory-domains.de/Showtime_13-2.htm
Kapitel 1
Kapitel 2
Kapitel 3
Kapitel 4
Kapitel 5
Kapitel 6
Kapitel 7
Kapitel 8
Kapitel 9
Kapitel 10
Kapitel 11
Kapitel 12
Kapitel 13
Kapitel 14
Kapitel 15
Kapitel 16
Kapitel 17
Kapitel 18
Kapitel 19
Kapitel 20
... atmete tief durch. Ruhe bewahren. Bei ihrem ungest√ľmen Naturell gar keine so leichte Aufgabe. Sieh dich um und mach dir ein Bild von der Situation, befahl sie sich.
Also, gefesselt auf einem Stuhl. In einem fensterlosen Raum, zumindest konnte sie keine Fenster entdecken. Der Stuhl, an den sie gefesselt war, stand ca. 20 cm von einer Betonwand entfernt. Sie sch√§tzte den Raum auf etwa 50 qm. Die einzige Lichtquelle kam von einer rechteckigen Lampe, die mit Stahlstreben √ľber einem gro√üen Edelstahltisch angebracht war und den gro√üen Raum nicht vollst√§ndig ausleuchtete. Gegen√ľber konnte sie die Umrisse einer T√ľr ausmachen. Rechts und links von der T√ľr standen Unterschr√§nke √ľber denen eine Arbeitsplatte aus Edelstahl angebracht war. Der Raum war pedantisch aufger√§umt. Die einzigen Gegenst√§nde, die nicht in Schr√§nken untergebracht waren, befanden sich in der Mitte des Raumes bei dem Edelstahltisch. Da hier auch die einzige existierende Lichtquelle brannte, sah sie sich diesen Bereich genauer an.
Was zum Teufel trieb Summersby hier? Unter dem Tischgestell konnte sie mehrer Beh√§lter aus Plastik oder Glas erkennen. An ihnen waren Schl√§uche befestigt, die in gl√§nzende Gestelle eingehakt waren, die denen der Infusionsst√§nder aus Krankenh√§usern nicht un√§hnlich waren. Um den Edelstahltisch herum war eine Art Rinne angebracht, von der ein Ende √ľber einem Bodenabfluss endete. Neben dem Tisch stand eine ca. 70 cm hohe Edelstahlwanne sowie ein rechteckiger Plastiktisch auf dem diverse Instrumente lagen.
Sie zog die Stirn in Falten. Es schien, als ob sie in der Pathologie-Station eines Krankenhauses gelandet sei. Nur w√ľrde man sie dort wohl kaum an einen Stuhl fesseln. Wahrscheinlich befand sie sich im Keller von Summersbys Wohnhaus.

Hei√ü stieg ihr der √Ąrger in der Kehle hoch. Wie hatte sie zulassen k√∂nnen, dass dieser Idiot es geschafft hatte, sie in diese Situation zu bringen? Sie hatte ihn eindeutig untersch√§tzt. Summersby, mit seinen 1,65 m, seiner Halbglatze, den listigen Schweins√§uglein hinter einer zentimeterdicken Brille, deren Gl√§ser wie der Boden einer Coca-Cola-Flasche wirkte. Seine Augen blinzelten w√§ssrig und durch die Gl√§ser riesenhaft vergr√∂√üert umher. Er sah aus, wie der Inbegriff eines verklemmten Buchhalters. St√§ndig wischte er sich mit einem wei√üen Tuch den Schwei√ü von der Stirn. Er hatte eine feiste Wampe und trippelte mit kleinen Schritten durch seine kranke Welt. Aber diese optische Wiedergeburt eines Verlierers  ...
  « zur√ľck bl√§ttern  
Beurteilen Sie den Text bitte fair:
Diese Seite hat mir sehr gut gefallen - weiter lesen »
...war OK - weiter lesen »
...sollte √ľberarbeitet werden - weiter lesen »

 1  2  3  4  5  6  7  8  9  10  11  12 


(c) by www.ebooks4free.glory-domains.de   -   Inhalt erstellt am: 07. 09. 2007
Besuchen Sie uns im Netz: https://www.ebooks4free.glory-domains.de/