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Showtime

Roman

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Kapitel 1
Kapitel 2
Kapitel 3
Kapitel 4
Kapitel 5
Kapitel 6
Kapitel 7
Kapitel 8
Kapitel 9
Kapitel 10
Kapitel 11
Kapitel 12
Kapitel 13
Kapitel 14
Kapitel 15
Kapitel 16
Kapitel 17
Kapitel 18
Kapitel 19
Kapitel 20
... der Mohr kann gehen. Wir kümmern uns selber um das Schwein.?
Sam sah an ihm vorbei. Die anderen Eltern blickten betreten zu Boden. Wortlos drehte sie sich um. Ben saß bereits hinter dem Steuer des Volvos. Sam setzte sich neben ihn. Langsam wendete er den Volvo und fuhr an.
?Lass die Fenster runter.? bat Sam ihn.
Ben betätigte die elektrischen Fensterheber. Langsam glitt der Volvo durch die Nacht. Aus der Ferne konnte Sam schrille Schreie hören. Summersby oder die rachedurstigen Eltern - ihr war es egal. Sie lehnte den Kopf zurück und schloss die Augen. Ihr letzter Auftrag, nie wieder Showtime.

Sam steuerte den Landrover hinter der kanadischen Grenze auf den erstbesten Parkplatz. Ihr letzter Auftrag lag Wochen zurück. Die Erinnerungen an den mysteriösen Vorfall in Dicks Hütte verblassten. Ihr Schlaf war tief und traumlos.
Fröhlich beschwingt sprang sie aus dem Jeep und lief dem parkenden Mercedes entgegen. Ben stieg aus. Sie warf sich in seine Arme. Er drückte sie kurz und hielt sie dann mit seinen langen Armen auf Abstand.
?Sam, willst du es dir nicht noch einmal überlegen. Ich könnte ...?
Sie legte ihm einen Finger auf die Lippen. Energisch schnitt sie ihm das Wort ab. ?Nein. Wir haben darüber gesprochen, Ben. Ich möchte mit meinem alten Leben abschließen. Wenn die Farm es nicht schafft, dass ich zur Ruhe komme, werde ich erst mal eine richtige Therapie in Angriff nehmen. Wenn ich soweit bin, bist du der Erste, bei dem ich mich melden werde, versprochen.?
Zweifelnd musterte er sie. ?Versprochen??
?Versprochen.?
Er umarmte sie heftig. ?Pass auf dich auf.?
Sam strahlte ihn an. ?Versprochen.?
Sie löste sich schnell und eilte zu ihrem Jeep. Er sollte die Tränen nicht sehen, die sie so krampfhaft zurück hielt.
Mit dröhnendem Motor sprang der Landrover an. Samantha schaute auf ihre beiden Reisetaschen und den Kaffeeautomaten von Tonino. Sie hatte es nicht übers Herz gebracht, das Geschenk zurück zu lassen.
Die Farm war komplett ausgestattet. Was noch fehlte, würde sich Sam in Kanada besorgen. Sie war reich, sie war unabhängig und sie war frei. Glücklich fuhr sie ihrer neuen Zukunft entgegen. Sie würde Schafe halten und Hütehunde züchten. Im Internet hatte sie gelesen, dass sich der türkische Kangal nur hauchdünn vom Wolf unterschied. Sie freute sich auf die Herausforderung, mit dieser Rasse zu arbeiten. Doch zuerst musste sie die lange Fahrt zu ihrer Farm hinter sich bringen, sie lag noch mindestens eine  ...
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(c) by www.ebooks4free.glory-domains.de   -   Inhalt erstellt am: 07. 09. 2007
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