Druckansicht: drucken - zurück

Showtime

Roman

URL: https://www.ebooks4free.glory-domains.de/Showtime_13-19.htm
Kapitel 1
Kapitel 2
Kapitel 3
Kapitel 4
Kapitel 5
Kapitel 6
Kapitel 7
Kapitel 8
Kapitel 9
Kapitel 10
Kapitel 11
Kapitel 12
Kapitel 13
Kapitel 14
Kapitel 15
Kapitel 16
Kapitel 17
Kapitel 18
Kapitel 19
Kapitel 20
... deinen winzigen Schwanz in den Mund zu nehmen und dir die Eier abzubeißen.?
Er ließ sie los, als ob er sich die Finger an ihr verbrannt hätte. Schmerzhaft packte er ihren Oberarm zog sie herum und stieß sie vom Auto weg. ?Deine Kaltschnäuzigkeit wird dir der Boss schon austreiben.? spuckte er.
Ihre kleine Prozession setzte sich in Bewegung. Sam sah ein einstöckiges Gebäude mit Flachdach. Sie zählte 6 Stufen, als sie sich dem Eingangsbereich näherten. Der Himmel hatte noch immer die Farbe von altem Eisen. Sam verabschiedete sich von der Hoffnung, vielleicht doch noch das Tageslicht zu sehen.

Als sie durch die Türe traten, blendete sie das harte Licht der Neonröhren. Immer noch hielt der Fahrer ihren Oberarm wie in einem Schraubstock umklammert. Blutergüsse und blaue Flecken sollten wohl ihre geringste Sorge sein. Mit einem Ruck bedeutete ihr der Fahrer, stehen zu bleiben.
?Wo ist er?? fragte er seinen Kollegen, der auf einem Stuhl hinter der Theke des Eingangsbereiches saß und sich eine Orange schälte.
?Im Vernehmungsraum 4. Er erwartet euch. Ramon, du sollst das Protokoll schreiben, sofort.? Der diensthabende Polizist wandte sich an Sam's Bewacher von der Rücksitzbank.
Ramon schien verärgert zu sein. ?Hey, ich will mit und beim Verhör dabei sein.?
Der Fahrer zog Sam unsanft weiter. Hinter ihnen hörte Sam Ramon immer noch schimpfen und fluchen. Sie gingen durch einen langen Flur, von dem auf der linken Seite mehrere Türen abgingen. Am Ende des Flures gingen sie über eine gewundene Treppe in den unteren Bereich der Polizeistation. Hier befanden sich Ausnüchterungszellen, Arrestzellen und Vernehmungsräume. Die Wände waren kahl und von schmutzigbrauner Farbe. Der Boden war mit meergrünem Linoleum ausgelegt, der auch schon bessere Tage gesehen hatte. Überall das grelle, erbarmungslose Licht von Neonröhren.
Am Ende des Ganges befand sich eine Tür, von der die schmutzigweiße Farbe schon an vielen Stellen abgeplatzt war. Der Fahrer klopfte kurz und zog die Tür auf. Sie betraten einen L-förmigen Raum. In der Mitte stand ein schwerer Holztisch mit zwei Stühlen. Ein einziges Bild hing in diesem Raum, ein großes rechteckiges Portrait eines Mannes, der Sam entfernt bekannt vorkam.
Vor dem Portrait stand ein Mann, die Hände hinter dem Rücken verschränkt. Seine dunkelblaue Uniform spannte über seinen gewaltigen Schultern. Über dem Kragen wölbte sich sein Stiernacken, das dunkle Haar trug er militärisch kurz.
Der  ...
  « zurück blättern  
Beurteilen Sie den Text bitte fair:
Diese Seite hat mir sehr gut gefallen - weiter lesen »
...war OK - weiter lesen »
...sollte überarbeitet werden - weiter lesen »

 9  10  11  12  13  14  15  16  17  18  19  20  21  22  23  24  25  26  27  28  29 


(c) by www.ebooks4free.glory-domains.de   -   Inhalt erstellt am: 07. 09. 2007
Besuchen Sie uns im Netz: https://www.ebooks4free.glory-domains.de/