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Showtime

Roman

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Kapitel 1
Kapitel 2
Kapitel 3
Kapitel 4
Kapitel 5
Kapitel 6
Kapitel 7
Kapitel 8
Kapitel 9
Kapitel 10
Kapitel 11
Kapitel 12
Kapitel 13
Kapitel 14
Kapitel 15
Kapitel 16
Kapitel 17
Kapitel 18
Kapitel 19
Kapitel 20
... hatte die Flasche und Gl├Ąser bereits ins Wohnzimmer getragen und stand unschl├╝ssig vor Sam's Schlafst├Ątte herum. Er sah den Beutel in ihren H├Ąnden und kratzte sich verlegen am Hinterkopf.
?Du fragst dich jetzt sicher, wieso jemand so viele Teelichter bunkert.?
Sam sah ihn einfach nur an.
?Na ja, wenn man Kerzen eine zeitlang lagert, dann brennen sie langsamer ab.?
Er f├╝llte die beiden Wassergl├Ąser bis zum Rand mit Rotwein. Sam trat zu ihm. Beide erhoben die Gl├Ąser und tranken sie z├╝gig aus.
Dick wischte sich mit dem Handr├╝cken ├╝ber den Mund. ?Bevor, bevor wir es tun, muss ich dir was zeigen.?
?Dick, ich wei├č nicht, ob das eine so gute Idee ist.?
?Doch, es ist wichtig. Komm mit.?
Er f├╝hrte sie vorbei an dem winzigen Arbeitszimmer, dem Badezimmer und seinem Schlafzimmer. Vor einer schmalen T├╝r blieb er stehen.
?Das hab ich noch nie einem Menschen gezeigt.?
Sam war die Situation unangenehm. ?Dann belass es auch dabei.?
?Nein, es ist wichtig, dass du nicht denkst, dass ich so irre bin, wie die drei Trottel es dich Glauben machen wollten.?
Er ├Âffnete die T├╝r. Sam vermutete, dass dies fr├╝her die Besenkammer gewesen sei. Der Raum war schmal und nur 80 Zentimeter tief. Am Ende der Wand hatte Dick ein Holzbrett an die Wand ged├╝belt. Darauf stand ein Foto in silbernem Rahmen. Ein junges Paar l├Ąchelte feierlich herausgeputzt in die Kamera. Zwei brennende Teelichter flankierten das Foto. Sam sah Dick fragend an.
?Das ist Sandy. Seit vielen Jahren sorge ich daf├╝r, dass hier immer ein Licht brennt. Ich wei├č, es ist verr├╝ckt, aber es ist kein Altar oder so. Ich, ich, es ist wie ein innerer Zwang. Ich bin sicher, es geht ihr auch so gut, aber ich habe die verr├╝ckte Vorstellung, dass irgendetwas Furchtbares passiert, wenn die Flammen erl├Âschen. Sam betrachtete schweigend die Fotografie. Mit inneren Zw├Ąngen kannte sie sich aus. Schweigend ├Âffnete sie den Beutel und holte zwei Teelichter heraus. Sie z├╝ndete die beiden neuen Kerzen an den bereits brennenden an.
Sie sah Dick ernst an. ?Jetzt haben wir Zeit und du musst dir keine Sorgen machen.? Leise schloss sie die T├╝r. Dick half ihr, die zahlreichen Teelichter im Wohnraum zu verteilen. Drau├čen dr├╝ckte bereits die Nacht gegen die Fenster. Die Teelichter verbreiteten ein warmes Licht. Sam schenkte noch einmal Rotwein nach. Langsam tranken sie ihre Gl├Ąser aus. Als Dick erneut nach der Flasche griff, hielt Sam ihn zur├╝ck.
?Bitte. Ein wenig Alkohol ist durchaus anregend,  ...
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(c) by www.ebooks4free.glory-domains.de   -   Inhalt erstellt am: 07. 09. 2007
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