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Showtime

Roman

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Kapitel 1
Kapitel 2
Kapitel 3
Kapitel 4
Kapitel 5
Kapitel 6
Kapitel 7
Kapitel 8
Kapitel 9
Kapitel 10
Kapitel 11
Kapitel 12
Kapitel 13
Kapitel 14
Kapitel 15
Kapitel 16
Kapitel 17
Kapitel 18
Kapitel 19
Kapitel 20
... geben, so wie ich den Chef einsch├Ątze. Wahrscheinlich wird er sie mit einem netten Betonklotz an den F├╝├čen in irgendeinem See versenken, wenn er mit ihr fertig ist. Bei seiner Familie versteht er keinen Spa├č.? Der Sprecher lachte schrill. ?Hey Lady, du h├Ąttest dir kein unpassenderes Opfer f├╝r deine Scherenspielchen aussuchen k├Ânnen, wei├čt du das??

Sam versuchte, nach au├čen keine Gef├╝hlsregung zu zeigen, doch das Mahlen ihrer Wangenknochen verriet dem aufmerksamen Betrachter, dass sie nerv├Âs ihre Kiefer zusammenpresste.
Was hatte der Typ gesagt? Bei seiner Familie versteht er keinen Spa├č? Sie lehnte ihren Kopf weit nach hinten gegen die Nackenst├╝tze ihres Sitzes und betrachtete mit verzweifeltem Blick die schmutzigwei├če Decke der Innenverkleidung des Autos. Gut m├Âglich, dass das perverse Schwein mit einem Polizisten verwandt war. Nein, was hatte der Fahrer geantwortet? Bei seiner Familie versteht der Chef keinen Spa├č. Schei├če, wahrscheinlich hatte sie den Lieblingsonkel des Polizeichefs gekillt.
Ihre Zukunftsaussichten waren nicht besonders rosig. Auch die in Aussicht gestellte, nicht statt findende Gerichtsverhandlung beunruhigte Sam sehr. Verzweifelt verbarg sie ihr Gesicht in den H├Ąnden und atmete tief ein. Die Handschellen klirrten leise. Sie roch immer noch sein Blut und seinen Urin auf ihrer Haut. Angewidert betrachtete sie ihre H├Ąnde. Vielleicht hatte sie ja eine Chance, sich auf Unzurechnungsf├Ąhigkeit herauszureden. In vielen Krimis, die sie gesehen hatte, waren die Angeklagten damit durchgekommen. Aber das w├Ąre ihr wie ein Verrat an Jessica und ihrem qualvollen Tod vorgekommen und sie schob diesen Gedanken energisch bei Seite.
Sie musterte den Polizisten zu ihrer Rechten. Der Mann war ziemlich jung, kaum ├Ąlter als die 23-j├Ąhrige Sam. Immer wieder warf er ihr verstohlene Blicke zu. Sobald Sam den Blickkontakt zu ihm herstellte, sah er aus dem Fenster und betrachtete die vobeigleitende, n├Ąchtliche Stadt.
Sam versuchte, sich zu erinnern, wo das Hauptquartier der Policia Investigadora Ministerial, der mexikanischen Ordnungsh├╝ter, lag. Stand es nicht au├čerhalb der Stadt? Sie versuchte, einzusch├Ątzen, wie lange die Fahrt wohl noch dauern w├╝rde. Wahrscheinlich nicht l├Ąnger als 15 Minuten. Wie deprimierend, eine Autofahrt, bei der niemand mit ihr sprach und sie alle f├╝r ein Monster hielten. Als kr├Ânender Abschluss erwartete sie ein cholerischer Polizeichef, dessen Verwandtschaft sie zu Tode gequ├Ąlt hatte. Ob sie  ...
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(c) by www.ebooks4free.glory-domains.de   -   Inhalt erstellt am: 07. 09. 2007
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