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Showtime

Roman

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Kapitel 1
Kapitel 2
Kapitel 3
Kapitel 4
Kapitel 5
Kapitel 6
Kapitel 7
Kapitel 8
Kapitel 9
Kapitel 10
Kapitel 11
Kapitel 12
Kapitel 13
Kapitel 14
Kapitel 15
Kapitel 16
Kapitel 17
Kapitel 18
Kapitel 19
Kapitel 20
... war. Diesmal erscholl ein gewaltiges Geheul hinter ihr. Es kam nicht aus ihrem Kopf. Der Widdermann hatte sie gefunden. Sam rannte noch schneller.

Sam trat aus der Dusche. Ihr R├╝cken schmerzte zwar immer noch, aber sie f├╝hlte sich gro├čartig. Sie w├╝rde Summersby nicht t├Âten und ihn auch nicht seinem Schicksal in den Flammen ├╝berlassen. Sie hatte Gr├Â├čeres mit ihm vor. Sein Haus und der traurige Inhalt seines Kellers w├╝rden zwar Opfer der Flammen werden, aber seine Zeit war noch nicht gekommen. Sam nahm die Dose mit K├Ârpercreme. Summersby folgte ihren Bewegungen mit blinzelnden Augen. Sam war sich sicher, dass er sie ohne seine Brille nicht besonders gut sehen konnte und dass er mit Sicherheit kein irgendwie geartetes sexuelles Interesse an ihrem K├Ârper hatte. Trotzdem waren ihr seine Blicke unangenehm. Kurzerhand warf sie ihm einfach ein Handtuch ├╝ber den Kopf und begann sich einzucremen. Sie w├╝rde einige Telefonate f├╝hren m├╝ssen. Doch vorher musste sie einen geeigneten Ort ausw├Ąhlen, um ihren Plan in die Tat umzusetzen. Der Ort m├╝sste einsam, abseits von der Zivilisation, aber besonders sein. Sam dachte an Rosen.

Jeden Moment rechnete Sam damit, von hinten gepackt zu werden. Sie erreichte den Weg und rannte weiter in die Richtung, die Dick ihr genannt hatte, um den Pub zu erreichen. Nach einigen Metern zwangen sie heftige Seitenstiche, anzuhalten. Sam blieb geb├╝ckt stehen und presste ihre Hand auf die schmerzende Seite. Niemand folgte ihr. Die V├Âgel sangen wieder ihr Lied.
Zweifel ├╝berkamen sie. Hatte sie sich das alles nur eingebildet? War sie Opfer ihrer ├╝berlasteten Nerven geworden, war sie tats├Ąchlich urlaubsreif? Sam zog die Jacke aus und wischte sich den Schwei├č von der Stirn. In der Innentasche tastete sie nach ihren Zigaretten. Gott, hatte sie jetzt einen Zug n├Âtig. Sam z├╝ndete sich mit zitternden Fingern einen Glimmst├Ąngel an und inhalierte den Rauch tief in ihre Lungen. Auf einem Baumstumpf lie├č sie sich nieder und rauchte langsam ihre Zigarette. Sam sp├╝rte, wie der Schwei├č auf ihrer Stirn trocknete. Sie lachte hart. Etwas Normalit├Ąt hatte sie bitter n├Âtig. Sie sehnte sich nach einem gro├čen Whisky und nach einem zwanglosen Gespr├Ąch mit Dick. Sie w├╝rde ihn nicht nach den Blumen fragen, wie sollte sie ihm auch erkl├Ąren, warum sie wie wild im Wald herumgerannt sei. Vielleicht gab es diese Blumen gar nicht. Er w├╝rde sie nur f├╝r verr├╝ckt halten und wahrscheinlich w├╝rde der Officer in ihm darauf dr├Ąngen,  ...
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(c) by www.ebooks4free.glory-domains.de   -   Inhalt erstellt am: 07. 09. 2007
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