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Showtime

Roman

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Kapitel 1
Kapitel 2
Kapitel 3
Kapitel 4
Kapitel 5
Kapitel 6
Kapitel 7
Kapitel 8
Kapitel 9
Kapitel 10
Kapitel 11
Kapitel 12
Kapitel 13
Kapitel 14
Kapitel 15
Kapitel 16
Kapitel 17
Kapitel 18
Kapitel 19
Kapitel 20
... schlossen.



Kapitel 3


Durch diesen Schmerz glitt sie aus der Vergangenheit zur├╝ck in das Hier und Jetzt, auf den Boden des merkw├╝rdigen Kellers von Constantin Summersby. Leider lie├čen die Schmerzen an ihren Handgelenken auch in der Gegenwart nicht nach. Die Kabelbinder hielten der Bearbeitung mit der Klinge immer noch stand und scheuerten schmerzhaft an ihrer wunden Haut. Wahrscheinlich w├╝rde sie die Dinger immer noch bearbeiten, wenn Summersby mit einem triumphierenden L├Ącheln ├╝ber ihr stand und ihr das Licht ausblies.
Doch in ihrem verr├╝ckten Leben hatte sie gelernt, dass das Schicksal immer dann eine unerwartete Wendung nahm, wenn man am wenigsten damit rechnete. Das Schicksal ging manchmal merkw├╝rdige Wege. So war die Familie von Jessicas M├Ârder der ausschlaggebende Grund, warum sie schon nach nicht mal einem Jahr nach ihrer Verhaftung ein Leben in Freiheit f├╝hren durfte.


Sie erinnerte sich noch gut an die Fahrt zum Polizeirevier. Ein junger mexikanischer Polizist hatte w├Ąhrend der Fahrt neben ihr gesessen und sie immer wieder mit verstohlenen Blicken betrachtet. Gleichm├╝tig lie├č sie seine eingehende Musterung ├╝ber sich ergehen und versuchte den Ekel in seinen Augen zu ignorieren. Der Mann tat nur seinen Job. Ihm war es egal, was sie zu der bestialischen Tat getrieben hatte. Sam konnte selbst kaum glauben, dass sie das Leben eines anderen Menschen so leichtfertig und brutal ausgel├Âscht hatte.
Irgendwann schlo├č sie die Augen und versuchte, ihren Kopf zu leeren und an gar nichts zu denken. Gespr├Ąchsfetzen aus dem vorderen Teil des Autos dr├Ąngten sich in ihre meditative Stille. Sie sp├╝rte f├Ârmlich, wie weitere Augenpaare sie ansahen, als ob sie etwas Schleimiges sei, dass aus irgendeiner H├Âhle gekrochen war und den Weg in die reale Welt gefunden hatte.
Trotzig schob sie die Unterlippe vor. Sollten sie doch denken, was sie wollten. Das Schwein hatte sein Recht zu leben verwirkt, als er brutal das Licht ihrer geliebten Jessica ausl├Âschte.
Vom Beifahrersitz h├Ârte sie leise Worte ?So sieht doch keine Irre aus. Hast du gesehen, was sie mit ihm gemacht hat? Dazu ist doch kein normaler Mensch f├Ąhig. Er war so zugerichtet ...? der Mann r├Ąusperte sich heiser ?... ich h├Ątte ihn beinahe nicht erkannt. Der Chef wird au├čer sich sein. Eine solche Presse kann er sich kurz vor der Wahl nicht leisten.?
Die Antwort gab wohl der Fahrer, denn von Sam's Nachbarn war nach wie vor kein Ton zu h├Âren.
?Es wird wohl keine Gerichtsverhandlung  ...
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(c) by www.ebooks4free.glory-domains.de   -   Inhalt erstellt am: 07. 09. 2007
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