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Showtime

Roman

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Kapitel 1
Kapitel 2
Kapitel 3
Kapitel 4
Kapitel 5
Kapitel 6
Kapitel 7
Kapitel 8
Kapitel 9
Kapitel 10
Kapitel 11
Kapitel 12
Kapitel 13
Kapitel 14
Kapitel 15
Kapitel 16
Kapitel 17
Kapitel 18
Kapitel 19
Kapitel 20
... irgendwer die Polizei alarmiert haben.
Sam kicherte hysterisch. Ausgerechnet in einer Gegend, wo sich die Leute einen Dreck umeinander scherten. Ob Jessica wohl auch geschrieen hatte? Aber die Schreie einer Frau waren in dieser Gegend keine Seltenheit.
Sam rauchte genussvoll weiter. Der Mann auf dem Stuhl r├╝hrte sich nicht. Von ihrer Position aus war nicht zu erkennen, ob er noch atmete. Wenn sie sich die Menge Blut besah, glaubte sie auch nicht daran.
Sam sah zum Bett. Nur die nackten Fu├čsohlen von Jessicas Leichnam konnte sie sehen.
?Du hattest mehr verdient Kleine, das ging viel zu schnell. Ich schw├Âre dir hier und jetzt, dass solche Schweine zuk├╝nftig mehr leiden werden, daf├╝r sorge ich.?
Die Sirenen wurden immer lauter. Sam h├Ârte Autot├╝ren schlagen und F├╝├če, die ├╝ber das Kopfsteinpflaster in ihre Richtung eilten. Zu sp├Ąt, um sich Gedanken um Flucht zu machen. Sie schalt sich eine Dilletantin und ├╝berlegte kurz, ob sie sich mit dem Baseballschl├Ąger bewaffnen und die Polizisten zwingen sollte, sie zu erschie├čen. Dann dachte sie an das Versprechen, welches sie gerade Jessica gegeben hatte und erg├Ąnzte Ihren Schwur. ?Mein Leben f├╝r die Hinrichtung solchen Abschaums!?

In dem kleinen Raum roch die Luft ekelhaft schwer nach Blut und dem Gestank des Todes. F├╝rchterliche ├ťbelkeit und Kopfschmerzen plagten Sam, als die T├╝r krachend gegen die Wand flog und vier uniformierte M├Ąnner in den Raum eilten.
Dicht gedr├Ąngt standen sie einen Moment schweigend da und betrachteten die d├╝stere Szenerie.
Sam ├╝bergab sich ger├Ąuschvoll zwischen ihre Beine und bekam nur vage mit, wie sie von vier starken H├Ąnden gepackt wurde. Dabei fiel ihr die Zigarette aus der Hand, mitten in das sich immer st├Ąrker ausbreitende Blut. Als die M├Ąnner sie auf die F├╝├če zogen, rutschte Sam's Absatz durch die Blutlache. Sie sah zur├╝ck auf die blutigen Abdr├╝cke, die sie hinterlie├č. Ihr Absatz hatte eine Spur gezogen. Diese Spur sah aus, wie ein gro├čes J. Samantha l├Ąchelte und warf einen letzten Blick auf Jessica.
?Ich hab deinen Namen mit seinem Blut geschrieben? wisperte sie ihr zu.
Die M├Ąnner zogen sie in die k├╝hle Nacht. Gierig sog sie die frische Luft in ihre Lungen. Hinter sich h├Ârte sie aufgeregte Stimmen. Das wunderte sie nicht, selbst f├╝r diese Gegend mu├čte die Situation in der Laube ungew├Âhnlich brutal und ekelhaft auf die Gesetzesh├╝ter wirken. Einer der Polizisten legte ihr Handschellen an, die sich schmerzhaft um ihre Handgelenke  ...
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(c) by www.ebooks4free.glory-domains.de   -   Inhalt erstellt am: 07. 09. 2007
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