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Showtime

Roman

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Kapitel 1
Kapitel 2
Kapitel 3
Kapitel 4
Kapitel 5
Kapitel 6
Kapitel 7
Kapitel 8
Kapitel 9
Kapitel 10
Kapitel 11
Kapitel 12
Kapitel 13
Kapitel 14
Kapitel 15
Kapitel 16
Kapitel 17
Kapitel 18
Kapitel 19
Kapitel 20
... darauf von einem Hustenanfall gesch├╝ttelt zu werden.
Sam packte sie an den Schultern und r├╝ttelte sie. ?Wir m├╝ssen hier raus? schrie sie so laut es ging, um die prasselnden Flammen zu ├╝bert├Ânen. Das M├Ądchen wehrte sich mit H├Ąnden und F├╝├čen gegen ihren Griff. In ihrer Panik entwickelte das M├Ądchen ungeahnte Kr├Ąfte. So kam Sam nicht weiter. Sie wehrte die wie V├Âgel flatternden H├Ąnde ab und lie├č ihre Faust gegen Tamaras Kinn krachen. Tamara verdrehte die Augen, der Kopf sank schlaff auf ihre Brust. Sam wuchtete sich den K├Ârper des M├Ądchens ├╝ber die Schulter. Sie war leicht wie eine Feder. Sam hastete an den Flammen vorbei in Richtung Ausgang. Als sie durch die T├╝r in die k├╝hle Nacht trat, sog sie die klare Luft gierig in ihre Lungen. Auf ihrem nackten R├╝cken sp├╝rte sie die Hitze des Feuers.
Pl├Âtzlich erscholl hinter ihr ein langgezogenes Geheul. Sam's Arme ├╝berzogen sich mit G├Ąnsehaut, die Kopfhaut zog sich schmerzhaft zusammen und ihre Nackenhaare richteten sich warnend auf. Langsam drehte sie sich um und sah durch die offene T├╝r in die brennende Kathedrale.
Auf dem Altar hockte der Widdermann. Er hatte mit seinen langen Klauen den Rand des Altars umklammert. Den Widderkopf hatte er weit in den Nacken gelegt. Mit aufgerissenem Mund stie├č er sein Geheul aus. Die Muskeln und Sehnen an seinem Hals traten deutlich hervor.
Sam starrte ihn ungl├Ąubig an. Wo kam der denn auf einmal her? Sam war unf├Ąhig, sich zu bewegen. Mittlerweile dr├╝ckte Tamaras Gewicht schmerzhaft auf ihr Schl├╝sselbein. Sie schob das M├Ądchen in eine g├╝nstigere Position.
Der Widdermann starrte sie an. Er streckte die gespaltene Zunge aus seinem Mund, sie reichte ihm fast bis ans Kinn. Seine riesige Schlange hing vor ihm am Altar herunter. Sein gewaltiger Hodensack ber├╝hrte den schwarzen Stein, auf dem er hockte. Seine Augen hinter der Maske schienen zu gl├╝hen. Langsam zog er eine Kralle ├╝ber die harte Oberfl├Ąche. Sam h├Ârte das Kreischen ├╝ber das Tosen der Flammen hinweg. Er packte seinen riesigen Schwanz und schob seine Hand heftig vor und zur├╝ck. Gehorsam richtete sich die Schlange auf. Er l├Âste seinen Griff und zeigte mit der gelben gebogenen Kralle seines Fingers in Sam's Richtung. Er entbl├Â├čte die spitzen Z├Ąhne und Sam sah, wie sein Mund ein einziges Wort formte. H├Âren konnte sie ihn nicht, aber sie verstand auch so ?MEIN?.
Sam schrie entsetzt auf. In diesem Moment gaben die Balken der Kathedralendecke nach und st├╝rzten krachend ein. Funken  ...
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(c) by www.ebooks4free.glory-domains.de   -   Inhalt erstellt am: 07. 09. 2007
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