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Showtime

Roman

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Kapitel 1
Kapitel 2
Kapitel 3
Kapitel 4
Kapitel 5
Kapitel 6
Kapitel 7
Kapitel 8
Kapitel 9
Kapitel 10
Kapitel 11
Kapitel 12
Kapitel 13
Kapitel 14
Kapitel 15
Kapitel 16
Kapitel 17
Kapitel 18
Kapitel 19
Kapitel 20
... Fingern deiner rechten Hand hast du sie ber├╝hrt??
Der Mann fing an zu wimmern. ?Bitte?. Immer wieder kamen diese f├╝nf Buchstaben ├╝ber seine Lippen.

Sam legte die Heckenschere bei Seite und hob den Baseballschl├Ąger auf. Mit m├Ą├čigem Schwung lie├č sie ihn gegen sein rechtes Schienbein krachen. Der Mann heulte auf und warf seinen Oberk├Ârper von links nach rechts. Als Sam Bedenken hatte, er k├Ânne mit dem Stuhl umkippen, stabilisierte sie ihn, indem sie einen Fu├č auf die Sitzfl├Ąche zwischen seinen Beinen stellte. Sie beugte sich vor und brachte ihr Gesicht nur wenige Zentimeter vor seines.
?Mit wie vielen Fingern?? schrie sie ihn an, so da├č ihm ihr hei├čer Speichel ins Gesicht flog.
?Mit allen, mit allen? wimmerte er.
?Braver Junge? sie t├Ątschelte ihm den Kopf. ?Dann also alle?.

Sam wollte schon nach der Heckenschere greifen.
Die Augen in seinem schmerzverzerrten Gesicht weiteten sich so stark, dass sie bef├╝rchtete, sie k├Ânnten jeden Moment an den Sehnerven h├Ąngend auf seinen feisten Backen baumeln.
?Ich bin krank, ich kann nichts daf├╝r, ich habe mich sogar an den Kindern meines Bruders vergriffen. An meinem eigen Fleisch und Blut. Ich bin krank, kann nichts daf├╝r. Ich brauche Hilfe, ich ...?
Sam schnitt ihm mit einer kurzen Handbewegung das Wort ab.
?Was hast du den Kindern getan? Rede, sonst werde ich dir deine rechte Kniescheibe zertr├╝mmern.?
Wie motivierend sich doch pers├Ânliche Schmerzen bei diesem Abschaum auswirkten. Aus der fetten Qualle sprudelte es nur so heraus. Wie er seine Nichte in ihrem Zimmer, in ihrem eigenen Bett, unter der Decke begrabscht hatte. Wie er immer wieder mit seinen Fingern ├╝ber die Spalte zwischen ihren Beinen streicheln musste, wie die Haut dort so zart und haarlos war. Wie s├╝├č sein Neffe gerochen und geschmeckt hatte. W├Ąhrend er immer weitere Details seiner perversen Vergehen an den Kindern beschrieb, sp├╝rte Sam, wie sie von einer Welle des Ekels gepackt wurde. Sie sah die ver├Ąngstigten und verst├Ârten Gesichter der Kinder f├Ârmlich vor sich. Sp├╝rte ihre Verzweiflung und ihre Hilflosigkeit.

Sie sah ihn mit hochgezogenen Augenbrauen an. ?Schon wieder deine schlimmen Finger? fl├╝sterte sie leise. ?Du brauchst wirklich Hilfe.?
Der Mann nickte so eifrig wie ein Erstkl├Ąssler bei der Erkl├Ąrung des kleinen 1 x 1.
Sam warf den Baseballschl├Ąger weg, sah ihm fest in die Augen und sprach mit fast sanfter Stimme ?Der hat wohl seine Schuldigkeit getan?.
Der Mann blickte dankbar  ...
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(c) by www.ebooks4free.glory-domains.de   -   Inhalt erstellt am: 07. 09. 2007
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