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Showtime

Roman

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Kapitel 1
Kapitel 2
Kapitel 3
Kapitel 4
Kapitel 5
Kapitel 6
Kapitel 7
Kapitel 8
Kapitel 9
Kapitel 10
Kapitel 11
Kapitel 12
Kapitel 13
Kapitel 14
Kapitel 15
Kapitel 16
Kapitel 17
Kapitel 18
Kapitel 19
Kapitel 20
... kam sie heil nach Haus. Der Alkohol mache ihr ganz schön zu schaffen. Sam fuhr vorsichtig in Richtung Highway und war sehr zufrieden mit dem Verlauf des Abends. Der erste Schritt war bekanntlich der schwerste.

Sam erwachte mit fürchterlichen Kopfschmerzen. Ihr Schädel dröhnte. Mit zusammengekniffen Augen schaute sie auf den zarten, geschwungenen Stoff ihres Himmelbettes. Die Helligkeit schmerzte in ihren Augen. Gott, sie brauchte ein Aspirin. Vorsichtig setzte sie sich auf und hielt sich den Kopf. Mit langsamen Schritten ging sie in ihr Badezimmer und holte eine Tablette aus dem Spiegelschrank. Sie hielt die hohlen Hände unter den Wasserhahn und spülte die Tablette hinunter. Sie spritzte sich kaltes Wasser ins Gesicht. Besser.
Trübselig betrachtete sie ihr Gesicht im Spiegel. Ihre Haut wirkte grau, dunkle Ringe lagen unter ihren Augen. Nach fast einem Jahr Gefängnis, war sie wohl ein klein wenig aus der Übung, was das Feiern betraf. Nichts, was eine ausgiebige Dusche und ein paar Runden im kühlen See nicht wieder gerade biegen konnten. Sam nahm sich vor, heute ein paar Stunden im Fitnessraum zu verbringen.
Sie war gespannt, ob die kommende Nacht ihr die Tür zu Symbolia öffnen würde. Zu Symbolia und zu Tamara. Sam ging zurück in ihr Schlafzimmer. Sie seufzte. Immer noch lagen ihre Klamotten wild im Zimmer verteilt. Sie klaubte den weißen Zettel vom Glastisch. Die gleichmäßig schräge Schrift von Atibor enthielt präzise Anweisungen. 23:00 Uhr, Parkplatz Hollow Valley, schwarzer Ledermantel, sonst nichts.
Sam grinste. Sie musste Benedict bitten, ihr einen schwarzen Ledermantel zu besorgen.


Kapitel 13


Mit gesenktem Kopf schlurfte Summersby auf Sam zu. Seine Arme hingen seitlich an seinem Körper. Immer wieder ballte er seine Hände zu Fäusten.
Die feinen Härchen auf Sam's Armen richteten sich auf, als Summersby immer näher kam. Sie brauchte ein perfektes Timing.
Abscheu empfand sie, für diese kleine, runde Gestalt in seinem dreiteiligen weißen Maßanzug. Eine goldene Kette schaukelte träge an seiner Weste. Seine Brille hatte er beim Kampf mit dem Vorhang verloren. Er kniff die Augen auf die typische Weise zusammen, wie sie Kurzsichtigen zu eigen ist. Auf seiner glänzenden Glatze hatten sich unzählige Schweißtropfen gebildet. Sein Gesicht war eine gequälte Fratze. Er litt sichtlich unter der Zerstörung seines Lebenswerkes. Sam nahm es mit grimmiger Genugtuung zur Kenntnis.

?Halt!? Dröhnend tönte Sam's Stimme durch  ...
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(c) by www.ebooks4free.glory-domains.de   -   Inhalt erstellt am: 07. 09. 2007
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