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Showtime

Roman

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Kapitel 1
Kapitel 2
Kapitel 3
Kapitel 4
Kapitel 5
Kapitel 6
Kapitel 7
Kapitel 8
Kapitel 9
Kapitel 10
Kapitel 11
Kapitel 12
Kapitel 13
Kapitel 14
Kapitel 15
Kapitel 16
Kapitel 17
Kapitel 18
Kapitel 19
Kapitel 20
... etwas Blut ├╝ber seine Schl├Ąfe. Der Mann st├Âhnte. Unter seinen Achseln hatten sich riesige Schwei├čflecken auf seinem mitternachtsblauen Seidenhemd ausgebreitet. Die beigefarbene Hose war ihm zusammen mit seiner Unterhose bis runter an die Kn├Âchel gerutscht und fiel auf seine teuren, handgen├Ąhten italienischen Schuhe. Der Mann war fett, mit einer gewaltigen Wampe, die ihm im Sitzen bis auf die Oberschenkel fiel. Sein Schwanz war zusammengeschrumpft und unter dem riesigen Bauch nicht zu sehen.
Sam ging vor ihm auf und ab und strich sich fahrig eine Str├Ąhne aus der Stirn. Ihr Atem ging heftig und sto├čweise, als habe sie soeben einen 200 m Sprint absolviert. Trauer lauerte wie ein zusammengekauerter schwarzer Schatten in der hintersten Ecke ihres Denkens, bereit, sie jeden Augenblick wie ein Raubtier anzuspringen. Sie f├╝rchtete, den Verstand zu verlieren, sollte sie sich gestatten, ihrer Trauer nachzugeben.
Ein Ruck ging durch ihren K├Ârper. Sie hockte sich vor den Mann und zog an der Schnalle seines G├╝rtels, bis sie den G├╝rtel ganz in H├Ąnden hielt. Der Mann nuschelte ein undeutliches ?Was??
Schweigend schnitt sie seine Hosen in der Mitte mit der Heckenschere durch. Wie gut dieses rostige Ding noch funktionierte. Sie fesselte seinen rechten Fu├č mit Hilfe des G├╝rtels an ein Stuhlbein. Schweigend richtete sie sich auf, zog ihren G├╝rtel von der Jeans und fesselte auch seinen linken Fu├č an den Stuhl. Der Mann hob den Kopf und sah sie panisch an. ?Bitte, ich bin verletzt. Ich brauche Hilfe ...?

Sam sp├╝rte, wie etwas in ihrem Verstand leise riss. Mit einer katzenhaften Bewegung griff sie dem Mann in sein volles Haar, zog seinen Kopf ruckartig in den Nacken und brachte ihre Lippen ganz dicht an sein linkes Ohr. Sie roch seinen sauren Schwei├č und teures Aftershave.
?Du bekommst hier jede Hilfe, die du verdienst? zischte sie ihm zu. Der Mann blickte gehetzt zum Fenster, dann zur T├╝r.
?Bitte, ich habe Geld, ich gebe dir, was du willst, du kannst aus diesem Drecksloch raus und dir ein Leben im Luxus leisten ...? beschwor er sie.
?Du besitzt nichts, was du mir geben k├Ânntest. Bis auf eine Sache ...?
Der Mann leckte sich hektisch seine wulstigen Lippen. ?Alles, alles was du willst ...?
Sam's Blick war hart wie Stahl. ?Mit wie vielen Fingern deiner rechten Hand hast du sie ber├╝hrt??
Der Mann blickte sie verst├Ąndnislos an. ?Was??
Sam wiederholte die Frage langsam, als ob sie zu einem begriffsstutzigen Kind spr├Ąche. ?Mit wie vielen  ...
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(c) by www.ebooks4free.glory-domains.de   -   Inhalt erstellt am: 07. 09. 2007
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