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... und ihn um Hilfe anzuflehen. Aber als sie in seine ungehalten dreinblickenden Augen sah, begrub sie ihre Hoffnung sofort. Er würde sie nicht verstehen. Im Gegenteil, er würde sich ihrer schämen und sie eher bestrafen, als ihr beizustehen. Für ihn war der Minotaurus ein Gott und seinem Kinde wurde eine hohe Ehre zuteil, wenn sie seine Dienerin werden durfte. Wie bei den meisten Religionen wußten auch hier die Verantwortlichen, in diesem Falle die Priester, wie sie zu verhindern hatten, daß die Gläubigen hinter die Kulissen schauten. Mit strengen Strafen für Zweifler und hohem Ansehen und Reichtum für Anhänger wußten sie die Integrität der Götter zu wahren und unbequeme Fragen im Keime zu ersticken. All diese Gedanken waren Elena im Bruchteil von Sekunden durch den Sinn gegangen und sie hatte erkannt, daß ihr nichts anderes übrig blieb, als sich demütig vor dem Vater zu verbeugen und sich in ihr Schicksal zu ergeben. Der Vater schien nun durch den Gehorsam der Tochter wieder beruhigt und führte sie, mit wieder wohlwollender Miene, ins Haus zurück, wo sie bereits von einer in Tränen aufgelösten Mutter erwartet wurden. Weinend schloß diese ihre Tochter in die Arme. Stiergott hin und Glaube her, diese Frau war eine Mutter sie fühlte instinktiv, daß sie ihr Kind dem Tod als Geschenk versprochen hatte. Sie weinte nicht, wie eine glückliche Brautmutter, die ihre Tochter in die Hände eines sie liebenden Mannes gibt. Nein, dieses Weinen war von Verzweiflung geprägt. Schließlich mußte der Vater die sich sträubende Frau festhalten, während die Hohe-Priesterin die Tochter aus ihren Armen zog. Noch lange wurde Elena von dieser Szene verfolgt und in dieser Nacht preßte sie ihr verweintes Gesicht auf ihr Lager, bis sie der Schlaf übermannte.

Der Weg zur Freiheit



Ich fuhr aus dem Schlaf und schaute verwirrt um mich. Das gedämpfte Licht des Mondes schien ins Schlafzimmer und das grünleuchtende Ziffernblatt meines Weckers zeigte fünf Uhr früh. Ich legte mich zurück und versuchte mich zu entspannen. Ich spürte, Elenas Angst, die Trauer und die Sehnsucht in mir selbst, als ob ich sie wäre und es dauerte einige Zeit, bis ich ruhiger wurde. Mir wurde bewußt, daß jetzt schon Samstag war. Noch heute würde ich Alex wiedersehen. Dieser Gedanke freute und tröstete mich derart, daß ich doch noch einmal einschlief. Als ich das nächste mal aufwachte, schien eine wunderbare Frühlingssonne durchs Fenster und ich räkelte mich wohlig in meinen ...
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