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Die Dienerin des Echnaton

Roman

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Vorwort
Die Sklavenjäger
Mit unbekanntem Ziel
Theben
Die Auktion
Der Pharao
Im Palast
Die Königin
Der Umbruch
Die Lauscherin
Der Umzug des Hofes
Die Stadt des Horizonts
Der unfreiwillige Stadtf√ľhrer
Die Krankheit der Götter und Nefers Begegnung mit Antef
Die Verschwörer
Der neue Glaube und ein großes Fest
Der Kuss
Die kämpferische Teje
Intrige gegen Nofretete
Die Spionin
Die Trennung
Tempel
Der Mord und die Gefangennahme
Der Retter in der Not
Die Heimkehr
Der Angriff
Das Ende einer √Ąera
Die Entf√ľhrung
Unerwartete Hilfe
In der W√ľste
Verzweifelte Suche
Nefer in Angst
Beinahe gerettet
Auf der Flucht
Entkommen
Ein makabres Versteck
Der Hartnäckige gewinnt
Beinahe verloren
Abschied
... sich und beschloß, heute Nacht mit einem wachen Auge und mit dem Dolch in der Hand zu ruhen. Schließlich mußte er einige Tage und Nächte überstehen, ehe die Karawane die Gegend um Memphis erreichen würde und er per Schiff die Weiterreise würde antreten können. Nefer hatte Tutus Unsicherheit bemerkt. Sie hatte das Gefühl, daß die Nomaden dieselben waren, die auch für den Überfall auf das Schiff verantwortlich waren und somit ziemlich skrupellos. Letztendlich machten sich die Anstrengungen und Strapazen des Rittes durch die Wüste doch bemerkbar und Nefer schlief ein.

                *

Am nächsten Morgen erwachte sie durchgefroren auf dem kalten Wüstensand als Aton seine ersten Strahlen über die Sanddünen schickte. Sie erblickte Tutu, der ganz in ihrer Nähe seine Decke ausgebreitet hatte und mit dem Dolch in der Hand eingeschlafen war. Langsam kam Leben in die Gestalten der Nomaden die, etwas weiter weg, um das heruntergebrannte Lagerfeuer herum geschlafen hatten. Tutu fuhr mit einer erschrockenen Bewegung auf, als er die ersten Geräusche vernahm. Die Nomaden beachteten ihn nicht und die Karawane machte sich, nachdem sie nur etwas kalten gedörrten Fisch und Fladenbrot gegessen hatten, zum Aufbruch bereit. Die Kamele wurden beladen, Nefer wieder auf ihr Kamel gebunden – diesmal allerdings durfte sie zu ihrer großen Erleichterung aufrecht darauf sitzen. Bald brannte unbarmherzig die Sonne auf die Gruppe von Menschen und Tieren nieder und Tutu schlang Nefer ein weißes Leinentuch um den Kopf. Er tat es nicht aus Mitleid, sondern aus Selbstsucht. Eine durch die Hitze krank gewordene sonnenverbrannte Sklavin würde ihm wenig Freude bereiten. Gegen Abend, als Nefer vor Erschöpfung von ihrem Reittier gefallen wäre, wäre sie nicht festgebunden gewesen, erreichten sie eine Oase. Nefer öffnete mühsam ihre mit Sand verklebten Augen und erblickte ein Traumgebilde. Mitten im trockenen heißen Wüstensand erhoben sich Dattelbäume, Tamarisken und Palmen. Ein wunderschöner türkisfarbener kleiner See war von Papyrus und weichem Gras umwachsen. Ein paar Ruinen standen nahe dem Ufer und als Nefer näher hinsah erkannte sie, daß es sich um einen verfallenen kleinen Hathortempel handelte. Die Karawane versammelte sich im  ...

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(c) by www.ebooks4free.glory-domains.de   -   Inhalt erstellt am: 11. 02. 2010
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