Druckansicht: drucken - zurŁck

Die Dienerin des Echnaton

Roman

URL: https://www.ebooks4free.glory-domains.de/Echnaton_26-96.htm
Vorwort
Die Sklavenjäger
Mit unbekanntem Ziel
Theben
Die Auktion
Der Pharao
Im Palast
Die Königin
Der Umbruch
Die Lauscherin
Der Umzug des Hofes
Die Stadt des Horizonts
Der unfreiwillige Stadtf√ľhrer
Die Krankheit der Götter und Nefers Begegnung mit Antef
Die Verschwörer
Der neue Glaube und ein großes Fest
Der Kuss
Die kämpferische Teje
Intrige gegen Nofretete
Die Spionin
Die Trennung
Tempel
Der Mord und die Gefangennahme
Der Retter in der Not
Die Heimkehr
Der Angriff
Das Ende einer √Ąera
Die Entf√ľhrung
Unerwartete Hilfe
In der W√ľste
Verzweifelte Suche
Nefer in Angst
Beinahe gerettet
Auf der Flucht
Entkommen
Ein makabres Versteck
Der Hartnäckige gewinnt
Beinahe verloren
Abschied
... aber auf keinerlei Hinweis gestoßen.

                *

Der Soldat stieg erleichtert, Antef enttäuscht und verzweifelt, im Stall vom Wagen. Mit schlechtem Gewissen, weil er Nefer nicht helfen konnte, und mit Angst um sie im Herzen begab sich Antef in seine Gemächer, zündete eine Lampe an und legte sich nieder. Schlaflos wälzte er sich auf seinem Lager hin und her. Er hatte nicht einmal die Kleider ausgezogen, hatte sich einfach verzweifelt auf die Decken geworfen. Antef wußte nicht, ob er geschlafen hatte oder nicht, auf jeden Fall war er plötzlich hellwach. Die Öllampe auf dem Tisch neben dem Bett war fast heruntergebrannt und gab kaum noch Licht. Er hörte eine tiefe befehlsgewohnte Stimme brüllen, vernahm das Geklirr von Waffen und die Schritte vieler Männer auf dem Flur vor seinem Zimmer. Plötzlich flog die Türe so schwungvoll auf, daß sie polternd gegen die Wand knallte und eine muskulöse Gestalt eilte mit zielstrebigen Schritten auf sein Bett zu. Antef sprang auf und griff nach dem Dolch, den er neben der Öllampe abgelegt hatte. Als er das dröhnende Lachen vernahm, ließ er ihn jedoch erleichtert wieder sinken und erkannte im schwachen Licht seiner langsam erlöschenden Lampe den Feldherren Haremhab. „Willst du mich erstechen, Antef? Eigentlich bin ich gekommen um deine kleine Wildkatze von einer Verlobten zu suchen und nebenbei einer Ratte namens Tutu den Gar aus zu machen!“ Antef ließ sich auf sein Lager zurücksinken und stieß einen tiefen Seufzer aus: „General Haremhab, Aton sei Dank.“ „Danke nicht Aton, danke den inneren Unruhen, die mich nach Achetaton eilen ließen um bei der Thronfolge ein Wort mitzureden und danke Anchesenpaaton, die dein Gespräch mit Eye heimlich belauscht hat, und mir gleich nach meiner Ankunft den Befehl gegeben hat, ihre Freundin Nefer zu suchen!“ Mit mildem Lächeln sah er auf den verzweifelten Arzt hinab. Er würde nie verstehen, wie man sich wegen einer Frau so zum Narren machen konnte. Sicher, auch er begehrte die schöne Mutbenret, aber bei ihm musste alles in geordneten Bahnen verlaufen. „Ich habe gehört, daß du meine Männer durch Drohungen gefügig gemacht und nach Spuren gesucht hast?!“ Grinste er und fragte dann ernster geworden: „Erzähl  ...

  « zur√ľck bl√§ttern  
Beurteilen Sie den Text bitte fair:
Diese Seite hat mir sehr gut gefallen - weiter lesen »
...war OK - weiter lesen »
...sollte √ľberarbeitet werden - weiter lesen »

 86  87  88  89  90  91  92  93  94  95  96  97  98  99  100  101  102  103  104  105  106 


(c) by www.ebooks4free.glory-domains.de   -   Inhalt erstellt am: 11. 02. 2010
Besuchen Sie uns im Netz: https://www.ebooks4free.glory-domains.de/