Druckansicht: drucken - zurŁck

Die Dienerin des Echnaton

Roman

URL: https://www.ebooks4free.glory-domains.de/Echnaton_26-95.htm
Vorwort
Die Sklavenjäger
Mit unbekanntem Ziel
Theben
Die Auktion
Der Pharao
Im Palast
Die Königin
Der Umbruch
Die Lauscherin
Der Umzug des Hofes
Die Stadt des Horizonts
Der unfreiwillige Stadtf√ľhrer
Die Krankheit der Götter und Nefers Begegnung mit Antef
Die Verschwörer
Der neue Glaube und ein großes Fest
Der Kuss
Die kämpferische Teje
Intrige gegen Nofretete
Die Spionin
Die Trennung
Tempel
Der Mord und die Gefangennahme
Der Retter in der Not
Die Heimkehr
Der Angriff
Das Ende einer √Ąera
Die Entf√ľhrung
Unerwartete Hilfe
In der W√ľste
Verzweifelte Suche
Nefer in Angst
Beinahe gerettet
Auf der Flucht
Entkommen
Ein makabres Versteck
Der Hartnäckige gewinnt
Beinahe verloren
Abschied
... bei Amun. In der Not vergißt man das Lügen, was Priester?“ Antef wandte sich ab, drehte aber noch einmal den Kopf in Eyes Richtung, als er aus dem Augenwinkel eine Bewegung wahrnahm. Dieser machte Anstalten mit einer Glocke, die auf dem Rande des Springbrunnens gelegen hatte, Hilfe herbeizurufen. „Ich würde mir das an deiner Stelle gut überlegen, Hohepriester Eye. Ich weiß über die Giftgeschichte Bescheid und noch ist nicht ganz sicher, wer Echnatons Nachfolger wird und ob es ihn vielleicht interessiert, ob er Attentäter am Hof beherbergt und, falls es der Knabe Tutanchaton wird, wer beim Tod seines Vaters die Finger im Spiel hatte. Auch wenn mir vielleicht nicht alles geglaubt werden würde, mit Haremhabs und Nefers Aussagen könnte ich gewaltig an deinem hohen Stuhl sägen.“ In aller Ruhe entfernte sich Antef nach dieser Drohung aus Eyes Gesichtskreis. Erst als er Tejes Palast verlassen hatte, begann er zu laufen. Der Soldat erwartete ihn bereits mit Pferd und Wagen. Breitbeinig, wie er es bei öffentlichen Auftritten des Heeres bei anderen gesehen hatte, stellte sich Antef hinter den Wagenlenker und hielt sich am Geländer des Wagens fest. Er ließ sich von einem Diener noch eine brennende Fackel, welche zur Spurensuche bei Nacht unerläßlich war, reichen und los ging`s. Das Gefährt setzte sich mit einem Ruck in Bewegung und Antef hatte Mühe, nicht herunterzustürzen. Sie fuhren im Galopp durch das Tor, dann durch die breite Straße und erreichten schließlich deren Ende. Hier ging sie in einen nicht befestigten sandigen aber ausgefahrenen Weg über. Der Soldat parierte das Gespann durch und wandte sich fragend Antef zu. Zwar wurde die Nacht von Chons hell erleuchtet, aber Spuren zu finden in diesem trockenen Wüstensand war fast unmöglich. Noch dazu wußten sie nicht, auf welcher Seite der ausgedehnten Stadt sie die Suche beginnen sollten. Antef ließ sich langsam durch die Wüste fahren, immer in der Nähe des Palastes. Er glaubte nicht, daß der Angriff von der anderen Seite aus erfolgt war. Tutu hatte schließlich einen Boten an Eye geschickt und sich aufs Palastgelände schmuggeln lassen. Sicherlich hatten seine Helfer in der Nähe gewartet. Nach etwa drei Stunden gab Antef die verzweifelte Suche auf. Er hatte immer wieder anhalten lassen und den Boden mit der mitgebrachten Fackel abgeleuchtet, war  ...
  « zur√ľck bl√§ttern  
Beurteilen Sie den Text bitte fair:
Diese Seite hat mir sehr gut gefallen - weiter lesen »
...war OK - weiter lesen »
...sollte √ľberarbeitet werden - weiter lesen »

 85  86  87  88  89  90  91  92  93  94  95  96  97  98  99  100  101  102  103  104  105 


(c) by www.ebooks4free.glory-domains.de   -   Inhalt erstellt am: 11. 02. 2010
Besuchen Sie uns im Netz: https://www.ebooks4free.glory-domains.de/