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Die Dienerin des Echnaton

Roman

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Vorwort
Die Sklavenjäger
Mit unbekanntem Ziel
Theben
Die Auktion
Der Pharao
Im Palast
Die Königin
Der Umbruch
Die Lauscherin
Der Umzug des Hofes
Die Stadt des Horizonts
Der unfreiwillige Stadtf√ľhrer
Die Krankheit der Götter und Nefers Begegnung mit Antef
Die Verschwörer
Der neue Glaube und ein großes Fest
Der Kuss
Die kämpferische Teje
Intrige gegen Nofretete
Die Spionin
Die Trennung
Tempel
Der Mord und die Gefangennahme
Der Retter in der Not
Die Heimkehr
Der Angriff
Das Ende einer √Ąera
Die Entf√ľhrung
Unerwartete Hilfe
In der W√ľste
Verzweifelte Suche
Nefer in Angst
Beinahe gerettet
Auf der Flucht
Entkommen
Ein makabres Versteck
Der Hartnäckige gewinnt
Beinahe verloren
Abschied
... Fahrzeug keinerlei Ahnung hatte. Während ihm düstere Gedanken durch den Kopf schwirrten, wies er den Soldaten an, den Wagen anzuspannen und auf ihn zu warten. Antef war zu dem Schluß gekommen, daß nur zwei Personen für die Entführung von Nefer in Frage kommen konnten und die eine davon würde er jetzt aufsuchen. Er eilte durch die, zur Zeit nur spärlich beleuchteten glänzenden Straßen Achetatons und wurde von der Wache ohne Bedenken in den Palast der Königsmutter Teje eingelassen. Er mußte nicht lange suchen. In einem Innenhof, neben einem Springbrunnen, lag auf einer pompösen rotgoldenen Liege der dicke Hohepriester und ließ sich von einer hübschen Sklavin Wein und Trauben reichen. Sein golddurchwirktes, weißes Priestergewand war von Weinflecken gesprenkelt und sein Blick ruhte lüstern auf den unbedeckten, im Lichte der Fackeln schimmernden Brüsten der nubischen Dienerin. Antef trat unter einer Palme hervor und schickte mit einer Handbewegung das Mädchen fort. Unwillig setzte Eye seine Massen in Bewegung und erhob sich. Finster blickte er den Arzt an. „Wie kannst du es wagen......was willst du?“ Mit einem Schritt war Antef dicht vor den Priester getreten und hatte ihm einen glänzenden Dolch unter das wabbelige Kinn gedrückt. „Wo ist Nefer?“ Eyes hochmütige Miene war einer ängstlichen gewichen, doch er fragte mit unwissender Stimme: „Welche Nefer?“ Der Dolch ritzte die Haut, so daß ein kleiner Blutstropfen über den wulstigen Hals kullerte. Eye schluckte und flüsterte heißer und hastig: „Schon gut, schon gut, ich weiß wen du meinst. Aber ich kann dir nicht viel weiterhelfen. Tutu ließ mir vor ein paar Stunden eine Nachricht zukommen und ich half ihm, das Palastgelände unbemerkt zu betreten, was zur momentanen chaotischen Zeit gar nicht schwierig war. Ich mußte dem Asiaten helfen. Er besitzt brisante Informationen, die mich betreffen. Ich weiß allerdings nur, daß er aus Rache und was weiß ich, diese Nefer mitnehmen wollte. Er erzählte nicht viel. Nur, daß er zu Aziru reisen und seine Belohnung für treue Dienste einfordern würde.“ Schweißtropfen perlten auf Eyes kahlem Schädel und er murmelte hastig: „Mehr weiß ich wirklich nicht, bei Amun!“ Antef ließ lächelnd den Dolch sinken. „So, so!  ...
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(c) by www.ebooks4free.glory-domains.de   -   Inhalt erstellt am: 11. 02. 2010
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