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Die Dienerin des Echnaton

Roman

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Vorwort
Die Sklavenjäger
Mit unbekanntem Ziel
Theben
Die Auktion
Der Pharao
Im Palast
Die Königin
Der Umbruch
Die Lauscherin
Der Umzug des Hofes
Die Stadt des Horizonts
Der unfreiwillige Stadtf√ľhrer
Die Krankheit der Götter und Nefers Begegnung mit Antef
Die Verschwörer
Der neue Glaube und ein großes Fest
Der Kuss
Die kämpferische Teje
Intrige gegen Nofretete
Die Spionin
Die Trennung
Tempel
Der Mord und die Gefangennahme
Der Retter in der Not
Die Heimkehr
Der Angriff
Das Ende einer √Ąera
Die Entf√ľhrung
Unerwartete Hilfe
In der W√ľste
Verzweifelte Suche
Nefer in Angst
Beinahe gerettet
Auf der Flucht
Entkommen
Ein makabres Versteck
Der Hartnäckige gewinnt
Beinahe verloren
Abschied
... Perlen besetzten Kragen, den ihr Nofretete zum Namensfest Echnatons geschenkt hatte. Liebevoll strich sie immer wieder über das Schmuckstück und erinnerte sich an die sonnigen Tage, bevor Intrigen und Verrat den Untergang des Reiches Atons besiegelt hatten. Wenn sie dann die Erschöpfung übermannte, begab sie sich in ihre Räume. Am Abend dieses dritten Tages war sie wieder in den Gärten unterwegs. Als sie eine der kleinen Pforten zum Palast passierte sah sie, daß der Hauptmann Huya dort Wache stand. Sie wollte ihn, um sich von ihren düsteren Gedanken abzulenken, nach Neuigkeiten fragen. Als sie jedoch näher trat merkte sie, daß er auffällig starr und verkrümmt an der Tür lehnte. Voller Angst näherte sie sich dem Mann und erkannte, von Grauen geschüttelt, daß er von einem Pfeil mitten durchs Herz an den Bohlen festgenagelt war. Nefer stieß einen hohen schrillen Schrei aus der abrupt abbrach, als sich eine Hand auf ihren Mund preßte. Der andere Arm des Angreifers legte sich wie eine Klammer um ihren Hals und drückte zu. Nefers Welt begann im Nebel zu versinken.

                *

Sie erwachte, weil sie einen unerträglichen Druck auf ihre Magengegend verspürte und sich übergeben mußte. Sie dachte zuerst, sie befände sich wieder auf dem schlingernden Sklavenschiff, welches sie aus der Heimat entführt hatte; dann klärten sich ihre Gedanken und sie öffnete vorsichtig die Augen. Der Morgen war bereits angebrochen. Unter sich sah sie schwankenden gelben Wüstensand und lange, behaarte Beine. Es wurde ihr klar, daß sie bäuchlings auf einem Kamel festgebunden war. Sie hob den Kopf ein wenig höher, was zur Folge hatte, daß sie sich beinahe zum zweiten Male übergeben mußte. So konnte sie aber die Umgebung grob überblicken. Sie sah mehrere vermummte Gestalten, die ebenfalls auf Kamelen ritten. Falls sich ihre Angst noch steigern konnte, so tat sie es in dem Augenblick, in dem sie auf dem Kamel neben sich den bösartig grinsenden Tutu erblickte. „So sehen wir uns also wieder. Freust du dich nicht? Ich habe mit dir noch einiges abzurechnen.“ Nefer versuchte die Panik niederzukämpfen und fuhr sich mit der Zunge über die trockenen Lippen. „Was hast du mit mir vor?“ Ihre Stimme gehorchte  ...

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(c) by www.ebooks4free.glory-domains.de   -   Inhalt erstellt am: 11. 02. 2010
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