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Die Dienerin des Echnaton

Roman

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Vorwort
Die Sklavenjäger
Mit unbekanntem Ziel
Theben
Die Auktion
Der Pharao
Im Palast
Die Königin
Der Umbruch
Die Lauscherin
Der Umzug des Hofes
Die Stadt des Horizonts
Der unfreiwillige Stadtf√ľhrer
Die Krankheit der Götter und Nefers Begegnung mit Antef
Die Verschwörer
Der neue Glaube und ein großes Fest
Der Kuss
Die kämpferische Teje
Intrige gegen Nofretete
Die Spionin
Die Trennung
Tempel
Der Mord und die Gefangennahme
Der Retter in der Not
Die Heimkehr
Der Angriff
Das Ende einer √Ąera
Die Entf√ľhrung
Unerwartete Hilfe
In der W√ľste
Verzweifelte Suche
Nefer in Angst
Beinahe gerettet
Auf der Flucht
Entkommen
Ein makabres Versteck
Der Hartnäckige gewinnt
Beinahe verloren
Abschied
... auf ihren Gemahl gar nicht mehr mitbekommen und meiner Ansicht nach ist es gut so. Nach Tutus kurzem aber tragischen Auftritt warf es Echnaton, dessen Gesundheit vorher schon stark angegriffen war, sofort nieder. In den letzten zwei Tagen seit er darniederliegt sind seine sämtlichen Kinder und Nebenfrauen, außer Anchesenpaaton, Teje nach Theben gefolgt im Bewusstsein, dass Achetaton mit Echnaton sterben wird. Hier herrscht die Stille des eintreffenden Todes. Was die Soldaten betrifft, so sind die meisten ebenfalls nach Theben geeilt um Haremhab nachzufolgen, der an die Grenzen des Landes abberufen wurde.“ Nefer schwieg eine Weile; sie mußte das alles erst verarbeiten. Ihre Königin verschwunden? Der Pharao von allen verlassen? Was war aus der perfekten Welt geworden, die sich Echnaton erträumt hatte? „Aber was ist mit der Stadt? Es sind kaum noch Menschen in der Stadt!“ Nefer sah Antef fragend an. „Viele der Arbeiter und auch viele der Vornehmen haben Achetaton verlassen. Sie haben Angst. Es sind Unruhestifter aufgetaucht, die im Namen der Amunpriester die Angst vor dem Niedergang Achetatons und der darauf folgenden Plünderung schüren. Nefer, du erlebst hier die letzten Stunden eines verlorengegangenen Traumes!“ Antef senkte traurig den Kopf und diesmal war es Nefer, die ihm tröstend über die kurzen Haare strich.

                *

Die Stunden Pharaos waren gezählt. Er war nicht mehr aus seiner tiefen Ohnmacht erwacht und sein Atem ging immer flachen. Etliche Ärzte, unter ihnen auch Antef, hatten sich um sein Lager versammelt und konnten doch nichts mehr ausrichten. Der einzige der Getreuen, außer Nefer, der noch anwesend war, war der Hohepriester Eye. Mit scheinheiliger Anteilnahme rezitierte er Gebete und Hymnen an Aton und verbrannte Myrrhe, teuren Weihrauch und irgendwelche Heilkräuter. Immer wieder warf er einen wissenden Blick zu Nefer, die auf einen Holzstuhl an der Wand saß und den Kopf in den Händen verborgen hatte. Gegen Morgen des dritten Tages nach Tutus Giftanschlag hauchte Echnaton sein Leben aus. Die noch in Achetaton Verbliebenen erstarrten in Trauer und Angst. Diejenigen, die keine wirklichen Anhänger Echnatons waren und noch in der Stadt weilten, verschwanden still und heimlich. Alle anderen warteten resigniert auf die angekündigten Plünderungen  ...

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(c) by www.ebooks4free.glory-domains.de   -   Inhalt erstellt am: 11. 02. 2010
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