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Die Dienerin des Echnaton

Roman

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Vorwort
Die Sklavenjäger
Mit unbekanntem Ziel
Theben
Die Auktion
Der Pharao
Im Palast
Die Königin
Der Umbruch
Die Lauscherin
Der Umzug des Hofes
Die Stadt des Horizonts
Der unfreiwillige Stadtf√ľhrer
Die Krankheit der Götter und Nefers Begegnung mit Antef
Die Verschwörer
Der neue Glaube und ein großes Fest
Der Kuss
Die kämpferische Teje
Intrige gegen Nofretete
Die Spionin
Die Trennung
Tempel
Der Mord und die Gefangennahme
Der Retter in der Not
Die Heimkehr
Der Angriff
Das Ende einer √Ąera
Die Entf√ľhrung
Unerwartete Hilfe
In der W√ľste
Verzweifelte Suche
Nefer in Angst
Beinahe gerettet
Auf der Flucht
Entkommen
Ein makabres Versteck
Der Hartnäckige gewinnt
Beinahe verloren
Abschied
... und wischte sich über die Augen. Mit zittriger Stimme fragte sie Antef: „Was ist überhaupt mit der Königin? Warum ist sie nicht bei ihrem Gemahl in diesen Stunden der Not? Und was ist mit seinen Töchtern und all den Nebenfrauen und Kindern? Wo sind die Soldaten? Ich habe nur ganz wenige gesehen außer denen, die mit Huya und mir gekommen sind.....“ „Langsam, langsam, eines nach dem anderen.“ Antef lächelte. „Mir scheint, daß es dir langsam besser geht. Jedenfalls ist die alte Neugier wieder erwacht.“

                *

Im Laufe des Gesprächs erfuhr Nefer, was sich in ihrer Abwesenheit in Achetaton zugetragen hatte. Antef hatte eine Weile überlegt und dann bedächtig zu erzählen begonnen: „Nachdem du Achetaton verlassen hattest, hat sich die Lage immer mehr zugespitzt. Nofretete hat offen ihr Mißtrauen gegenüber Eye geäußert. Daraufhin hat dieser die Amme der Königin, Tiji seine Gemahlin, von der Seite Nofretetes abberufen. Widerwillig und mit vielen Tränen ist diese der Aufforderung gefolgt. Nofretetes Schwester, Mutbenret, hatte inzwischen die Intrigen Tejes, der Mutter Echnatons, satt und begab sich mit ihrer Dienerschaft zu ihrer Schwester in den Palast. Als deine Freundin und inzwischen königliche Gemahlin Anchesenpaaton eines Morgens ihre Mutter besuchen wollte, fand sie den Palast leer. Niemand weiß, wohin die Königin und ihre Schwester gegangen sind. Es fehlte allerdings eines der königlichen Schiffe und es wird gemunkelt, dass Haremhab aus dem Hintergrund die Aktion unterstützt hat um Mutbenret, mit der er sich verheiraten will, in Sicherheit zu bringen. Er weiß wohl am besten, auf welch wackligen Beinen die Regierung des Landes in letzter Zeit steht. Das Nofretete ihre Schwester begleitet hat, war voraussehbar, so unglücklich wie sie in ihrer ganzen Ausgeschlossenheit war. Sie hatte, nach Aussage Anchesenpaatons, viel geweint in der Zeit vor ihrem Verschwinden. Sie hat anscheinend die Hoffnung aufgegeben, daß Echnatons wankelmütiger Charakter unter Tejes Einfluß noch einmal die Stärke aufbringen würde, die er einst besaß. Ein Dasein am Rande der königlichen Gesellschaft und vom Pharao verstoßen wollte Nofretete wohl nicht weiterhin führen. Sie hat den Giftanschlag  ...

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(c) by www.ebooks4free.glory-domains.de   -   Inhalt erstellt am: 11. 02. 2010
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